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Gold und seine Wege in Deutschland

 

Zahngold, Münzgold, Barrengold, Industriegold und seine Wege

 

Gold und andere Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium finden in den sogenannten Prägeanstalten oder Scheideanlagen einen zentralen Punkt. Hier wird beispielsweise das Gold wieder abgeschieden aus Industriemüll oder es werden aus Goldmünzen Goldbarren gemacht, die wieder ihren Weg finden in die industrielle Fertigung.

Die bekannteren Firmen in Deutschland heissen Heraeus und  Umicore (früher Degussa), in Österreich gibts die Oegussa und in der Schweiz die Pamp.

Für diese Konzerne ist die Industrie der wichtigste Hauptabnehmer, auch Schmuckhersteller und auch eine Vielzahl von Goldhändlern und Banken. Einer der größeren Goldhändler ist Pro Aurum.

Für die Edelmetallhändler ist die Zeit momentan sehr spannend. Einerseits kommen sie kaum der Nachfrage nach Gold von den Banken und Goldhändlern hinterher, andererseits dürfen sie ihre wichtigsten Kunden aus der Industrie wie die Autobauer nicht im Stich lassen. Die Schmuckhersteller oder Uhrenhersteller haben mit dem hohen Goldpreis sicherlich etwas Schwierigkeiten.

2600 Tonnen Gold werden momentan jährlich gefördert, ein erheblicher Anteil des schon einmal verarbeiteten Goldes wird wieder rückgewonnen. Wo soll dieses viele neue Gold landen? Doch nicht alles in den Tresoren der Anleger?

Momentan sind es 6% vom ganzen Goldmarkt, die den Weg in die private Anlage!

 

 

3 Antworten auf Gold und seine Wege in Deutschland

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