Privatier

Privatier : Gedanken zum Leben, Arbeiten, Geld, Gold, Aktien, Börse, Steuern, Rente, Wirtschaft …

Der Zinseszinseffekt und der Einfluß der Zeit

 

Der unglaubliche Einfluß der Zeit auf den Zinseszins Effekt

 

Den Einfluß des Zinseszins will ich!–more–> nur mit einem kleinen Beispiel aufzeigen, das leicht mit dem Taschenrechner nachzurechnen ist:

Wenn man jeden Monat regelmäßig 100 Euro anlegt, so ergibt das nach 30 Jahren immerhin die stolze Summe von 36.000 Euro. Wird die Anlage aber mit 5 % Verzinsung angelegt und werden dabei die angefallenen Zinsen auch verzinst und wieder angelegt ( also Zinsen auf die Zinsen ), so ergibt das die unvorstellbare Summe von 82.000 Euro ! ( Versteuerungsaspekte nicht berücksichtigt ! ).< Eine Geldanlage im Vergleich bei der über 10 Jahre anstelle der 100 Euro  300 Euro pro Monat zurückgelegtwerden ( es wird also insgesamt die selbe Summe von 36.000 Euro angespart, ergeben sich beim selben Zinssatz von 5 % nur 46.500 Euro.

Man sieht, bei der selben Sparhöhe entsteht doch ein sehr unterschiedliches Ergebnis. Der Zinseszinseffekt kommt beim Beispiel Nummer 2 kaum zum tragen bei der Kürze der Zeit. Aber nochmals, eines ist klar, Inflationsprozente und Steuerangelegenheiten usw. sind hier nicht berücksichtigt.

Im übrigen müsste der spätere Sparer mit 10 Jahren statt 300 Euro immerhin 525 Euro pro Monat zurücklegen, um das selbe Ergebnis wie der Langfristsparer mit 30 Jahren zu erhalten.

 

Der Zinseszins Effekt geht noch weiter

 

Nachdem der Sparer über 30 Jahre hinweg jeden Monat 100 Euro zurückgelegt hat und sich auf dem Konto dann über 82.000 Euro angesammelt haben, kann er  monatlich 470 Euro entnehmen, und das Geld würde dann für 20 Jahre reichen, das ist auch ein Zinseszinseffekt !

Denn Dank der Zinsen in der Verbrauchsphase zusätzlich sind aus den 36.000 Euro Sparkapital über 141.000 Euro Verbrauchskapital geworden. Ist das nicht phänomenal !

 

Gedanken zu den Bankgebühren, Vermittlungsgebühren, Fondsgebühren

 

um den Einfluss dieser Gebühren zu erkennen, auch wieder ein kleines Rechenexempel:

Die winzige 1%ige Managementgebühr und der normale 5%ige Ausgabeaufschlag bei einem Fond veringert das Kapital alleine in der Ansparphase bei den 30 Jahren um 20% , also 16.500 Euro und aus dem Entnahmebetrag von 470 Euro werden nur noch 340 Euro!  Wenn man nun das gesamte Verbrauchskapital addiert, werden es statt den obigen 141.000 Euro nur noch 102.000 Euro, na, von diesem kleinen Happen kann die Bank gu leben, oder?

Mit dem Sparen bei den Gebühren und Aufschlägen lassen sich also 40.000 Euro erwirtschaften ohne eigene Mehrarbeit. Vieviele Monatsgehälter wären das ?

Über solche Dinge sollte man sich viel mehr Gedanken machen um rechtzeitig Privatier zu werden!

Wer keinen Taschenrechner hat, oder wenn das Ausrechnen schwer fällt, bei diesen Geldsummen, dem kann im Internet geholfen werden. Ich habe einen interessanten Zinseszinsrechner gefunden, also einfach mal ein wenig herumrechnen und wundern!

Schon mal überlegt, was einem beim monatlichen Gehalt von der Rentenversicherung Jahr für Jahr abgezogen wird, wie gut sich das alles verzinst ?

 

 

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