Privatier

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Milliardenverlust durch falsche Finanzberatung

 

Jährlich bis zu 30 Milliarden Verlust für die Bundesbürger durch Finanzberatung

 

Dies hat die Firma Evers & Jung in einer Studie über die falschen Anlagetips von Bankberatern aufgezeigt. Der gutgläubige Bundesbürger will am liebsten den Rat eines Finanzberaters in der Bank folgen und diesen entscheiden lassen. Wie kompetent dieser Rat ist, sieht man an der Abbruchquote der Langfristanlagen, 50 % bis 80 % werden storniert. Gerade bei den Lebensversicherungen ein teures Unterfangen. Gerade auch Modelle für die Altersicherung, wie die Rürup-Versicherung usw. sind stark betroffen.

Die Problematik bei vielen langfristigen Finanzanlagen ist, dass meist mit angenommenen Hochrechnungen in die Zukunft gerechnet wird. So kann eine Fehlberatung auch erst nach längerer Laufzeit bzw. erst am Laufzeitende erkannt werden.

Ist da vielleicht das  Provisionssystem oder Anreizsystem der Berater im Bankgewerbe untauglich für eine ehrliche Beratung bei Finanzprodukten? Ist es ähnlich den immensen Boni Zahlungen an die Manager der Finanzinstitute, nur in kleinerem Massstab?

Finanzberatung auf höherem Niveau ?

Im Einfluss der Finanzkrise lässt sich retrospektiv natürlich gut über eine falsche Finanzberatung spekulieren. Doch wo liegt nun das Grundübel?

Der Bankberater hat die Aufgabe, sein Produkt zu verkaufen, so wie ein Autoverkäufer. Bei beiden werden gerne Provisionen genommen. Und der Kunde, der will möglichst viel für sich selbst herausschlagen, also im Finanzbereich möglichst viel Rendite.

Eine Beurteilung des Finanzproduktes kann aber nicht erfolgen, weil viele Produkte und auch der Einfluss der unterschiedlichen Märkte garnicht verstanden werden. Der Kunde wird daher auch ein Finanzprodukt nicht kompetent hinterfragen können und dabei das Wissen des Bankberaters prüfen können.

Ansatzpunkt für jeden einzelnen Bundesbürger muss es also zukünftig sein, sich hier auch eigenverantwortlich einzuarbeiten. Vorarbeit sollte hier auch schon die Schule leisten.

Packen wir uns also an der eigenen Nase! Werden wir mündige Bürger nicht nur beim Einkauf eines Handys oder mp3 Players.  …… obwohl, gerade beim Handykauf und der Gefahr einer Verschuldungskaskade, das wäre schon wieder ein interessantes Thema !

 

 

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