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Private Krankenversicherung im Alter

Die Private Krankenversicherung (PKV)

 

Wenn Sie kürzere Wartezeiten beim Arzt und eine optimale medizinische Behandlung möchten, kann eine private Krankenversicherung von Vorteil sein. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier oftmals besser.

Fast jeden Tag berichten die Medien von eventuellen oder bereits feststehenden Erhöhungen der Kosten für gesetzlich Krankenversicherte. Der Wechsel in die private Krankenversicherung wird für viele daher immer sinnvoller. Viele Personengruppen sind dazu berechtigt, u. a. Selbstständige und Angestellte, die in den drei Jahren vor Antragstellung ein Jahresbruttogehalt von über 49.950 Euro bezogen haben.

Eine günstige und leistungsstarke Krankenversicherung ist besonders im Rentenalter wichtig. Eine private Krankenversicherung ist hier oft die bessere Alternative. Das Einkommen im Alter ist häufig niedriger, und Krankheiten treten immer öfter auf. Leider garantiert auch die gesetzliche Krankenkasse im Rentenalter keine günstigen Beiträge. Seit 1983 müssen auch Rentner Beiträge zahlen, seit 1997 zum Teil sogar den allgemeinen Beitragssatz. Auch entfällt mit der Rente die Familienversicherung. Somit müssen auch Ehepartner und Kinder jeweils einen eigenen Beitrag für die gesetzliche Krankenkasse zahlen, selbst bei keinem oder geringem Einkommen.

Die Prämien für private Krankenversicherungen steigen zwar mit zunehmendem Alter, doch werden die Kosten inzwischen durch einige Regelungen verringert. Seit einigen Jahren existieren die gesetzlich vorgeschriebenen sogenannten „Altersrückstellungen“. Damit sinkt der Beitrag für privat versicherte Rentner mit jedem Jahr der Mitgliedschaft.

Auch haben Rentner ab dem 55. Lebensjahr das Recht, in den Basistarif ihrer privaten Krankenversicherung zu wechseln. Dieser umfasst zwar nur die Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung, die monatlichen Beiträge sind jedoch auch nur höchstens so hoch. In Kombination mit den Altersrückstellungen können die monatlichen Prämien deutlich unter dem Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenkasse liegen. Zu beachten ist der Selbstbehalt, mit dem festgelegt wird, wie viel Sie bei einer Behandlung maximal hinzuzahlen müssen.

Seit der Gesundheitsreform im Jahr 2000 besteht eine garantierte Altersentlastung. Damit ist für jede private Krankenversicherung ein 10%-iger Zuschlag auf den Beitrag vorgeschrieben. Dieser muss hoch verzinst sein und darf von der Versicherung nur zur Verminderung der Beiträge im Rentenalter eingesetzt werden.

Wer gesetzliche Rente bezieht, wird für die Beiträge seiner privaten Krankenversicherung bezuschusst. Dieser Zuschuss beläuft sich auf maximal 50% der Prämie.

Trotz dieser Möglichkeiten, die Beiträge zu reduzieren, ist es ratsam, für die Zahlung der Prämien privat zu sparen und nicht für andere Finanzierungen wie eine Baufinanzierung zu verwenden.  Als Faustregel gilt, dass Sie so viel ansparen sollten, dass Sie davon im Alter zwei Drittel der Prämien 25 Jahre lang zahlen können.


 

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