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Traum von 5 Prozent Zinsen beim Tagesgeld dürften ausgeträumt sein
Anleger dürften bald die 2 Prozent Hürde beim Tagesgeld-Zins von unten sehen. Daher sollte der konservative Bankkunde, der bisher wegen der Nichtanlage in Aktien, Fonds oder Zertifikaten zu den Anlage Gewinnern zählte, die noch guten Zinsen auf das Festgeld nutzen und absichern. Dabei sollte man den Tagesgeldvergleich im Internet nutzen!
Warum sollte der Anleger die Garantie Angebote gerade jetzt mitnehmen ?
Die EZB hat die Leitzinsen in den letzten 6 Monaten um 2,25 Prozent auf nunmehr 2 Prozent gesenkt. Die Banken können sich also kurzfristig für diese 2 % Geld leihen. Momentan liegt der durchschnittliche Tagesgeld Zins noch gut darüber !
Es ist aber schon erschreckend für den zukünftigen Anleger, wenn man von dem Zinsertrag bei 2 % die derzeitige Inflationsrate von 0,9 Prozent und die Abgeltungssteuer abzieht, da liegt dann auf einmal die Rendite bei schlappen 0,5 Prozent. Aber eventuell besser, wie die möglichen Kursverluste bei der Aktienanlage.
Bei ausländischen Banken aber gründlich die Hinweise zur Einlagensicherung lesen ! Festgeldanlagen für 6 Monate oder 1 Jahr wären also für den Anleger, der sein Geld in den nächsten Monaten nicht braucht, eine mögliche Alternative, um die Zinsen zu sichern.
Übrigens, das Anlegen von einem Tagesgeldkonto, ob direkt bei einer Bank oder auch online ist schnell gemacht; und es lohnt sich obendrein. Nicht vergessen sollte man auch die Anmeldung des Sparerfreibetrags auf die zu erwartenden Zinseinnahmen.
Vergleichen Sie jetzt die günstigsten Tagesgeldangebote! aktueller Vergleich, das zu Wissen, kann nicht schaden !
US Präsident Barack Obama will die Auswüchse bremsen
Da in Amerika die Arbeitslosigkeit derzeit rasant ansteigt, können viele Amerikaner ihre überfälligen Rechnungen nicht mehr begleichen. Der Stress-Test bei den amerikanischen Banken deckten enorme Risiken für die US-Banken auf.
Risiko großer Ausfälle bei den Kreditkarten Schulden
Bei den 19 größten Banken Amerikas könnten sich Ausfälle bei den Kreditkarten Schulden bis über 60 Milliarden Euro bis 2010 auftürmen. Einige Auguren rechnen sogar bis 140 Milliarden USD. Für die gesamte Bankenlandschaft sogar bis zu 186 Milliarden USD.
Wo liegt diese Risiko versteckt ?
Wie bei den Hauskrediten wurden die Kreditkarten Risikos auch ausserhalb der Bankenbilanz weitergereicht. Mal schauen, ob diese Bad Papers auch bis Deutschland kamen ? Bekanntlich hatte dieses Vorgehen bei den Hypothekenkrediten für die weltweite Wirtschaftskrise und Finanzkrise auslösend gewirkt.
Amerika und seine Kreditkarte
Üblicherweise hat ein jeder Amerikaner mehrere Kreditkarten. Am Monatsende, wenn der Lohn oder Gehalt ausbezahlt wurde, konnte nur ein Teil der Ausgaben getilgt werden, im Laufe der Zeit entstanden so immer höhere Schuldenberge. Jeder US-Haushalt soll rein rechnerisch 8400 US-Dollar Kreditkarten Schulden haben.
Der frühere Fluchtweg war dann eine weitere Hypothek auf das Haus, denn der Wert stieg jährlich immens an. Dieser Weg ist aber jetzt Dank der Immobilienkrise versperrt.
Gier der Banken
Da schlägt dann die Stunde der gierigen Banken mit Wucherzinsen bis zu 30 Prozent. Dies bricht über kurz oder lang jedem Schuldner das Genick.
Dagegen reichte nun Obama einen Gesetzentwurf ein, um diese Praktiken zu beenden !
Der unglaubliche Einfluß der Zeit auf den Zinseszins Effekt
Den Einfluß des Zinseszins will ich nur mit einem kleinen Beispiel aufzeigen, das leicht mit dem Taschenrechner nachzurechnen ist:
Wenn man jeden Monat regelmäßig 100 Euro anlegt, so ergibt das nach 30 Jahren immerhin die stolze Summe von 36.000 Euro. Wird die Anlage aber mit 5 % Verzinsung angelegt und werden dabei die angefallenen Zinsen auch verzinst und wieder angelegt ( also Zinsen auf die Zinsen ), so ergibt das die unvorstellbare Summe von 82.000 Euro ! ( Versteuerungsaspekte nicht berücksichtigt ! ).
Eine Geldanlage im Vergleich bei der über 10 Jahre anstelle der 100 Euro 300 Euro pro Monat zurückgelegtwerden ( es wird also insgesamt die selbe Summe von 36.000 Euro angespart, ergeben sich beim selben Zinssatz von 5 % nur 46.500 Euro.
Man sieht, bei der selben Sparhöhe entsteht doch ein sehr unterschiedliches Ergebnis. Der Zinseszinseffekt kommt beim Beispiel Nummer 2 kaum zum tragen bei der Kürze der Zeit. Aber nochmals, eines ist klar, Inflationsprozente und Steuerangelegenheiten usw. sind hier nicht berücksichtigt.
Im übrigen müsste der spätere Sparer mit 10 Jahren statt 300 Euro immerhin 525 Euro pro Monat zurücklegen, um das selbe Ergebnis wie der Langfristsparer mit 30 Jahren zu erhalten.
Der Zinseszins Effekt geht noch weiter
Nachdem der Sparer über 30 Jahre hinweg jeden Monat 100 Euro zurückgelegt hat und sich auf dem Konto dann über 82.000 Euro angesammelt haben, kann er monatlich 470 Euro entnehmen, und das Geld würde dann für 20 Jahre reichen, das ist auch ein Zinseszinseffekt !
Denn Dank der Zinsen in der Verbrauchsphase zusätzlich sind aus den 36.000 Euro Sparkapital über 141.000 Euro Verbrauchskapital geworden. Ist das nicht phänomenal !
Gedanken zu den Bankgebühren, Vermittlungsgebühren, Fondsgebühren
um den Einfluss dieser Gebühren zu erkennen, auch wieder ein kleines Rechenexempel:
Die winzige 1%ige Managementgebühr und der normale 5%ige Ausgabeaufschlag bei einem Fond veringert das Kapital alleine in der Ansparphase bei den 30 Jahren um 20% , also 16.500 Euro und aus dem Entnahmebetrag von 470 Euro werden nur noch 340 Euro! Wenn man nun das gesamte Verbrauchskapital addiert, werden es statt den obigen 141.000 Euro nur noch 102.000 Euro, na, von diesem kleinen Happen kann die Bank gu leben, oder?
Mit dem Sparen bei den Gebühren und Aufschlägen lassen sich also 40.000 Euro erwirtschaften ohne eigene Mehrarbeit. Vieviele Monatsgehälter wären das ?
Über solche Dinge sollte man sich viel mehr Gedanken machen um rechtzeitig Privatier zu werden!
Wer keinen Taschenrechner hat, oder wenn das Ausrechnen schwer fällt, bei diesen Geldsummen, dem kann im Internet geholfen werden. Ich habe einen interessanten Zinseszinsrechner gefunden, also einfach mal ein wenig herumrechnen und wundern!
Schon mal überlegt, was einem beim monatlichen Gehalt von der Rentenversicherung Jahr für Jahr abgezogen wird, wie gut sich das alles verzinst ?