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Kurzarbeitergeld kann zur Steuerfalle werden

 

Kurzarbeitergeld und seine steuerlichen Folgen planen

 

Dank der momentanen Wirtschaftskrise trifft es so manchen Arbeitnehmer hart, seine Firma schickt ihn in die Kurzarbeit. Einerseits kann er diese “ freie Zeit “ für sich selbst nutzen, aber das monatliche Einkommen ist auch eingeschränkt, die Zukunftsgedanken nicht die besten, so wird diese “ Freizeit “ nicht immer nur zum reinen Vergnügen.

Den finanziellen Absturz bei Kurzarbeit federt in Deutschland die soziale Marktwirtschaft doch etwas ab. Eine durchschnittlich verdienende Familie mit Kindern kann die netto entstehende Lücke immerhin zu 2/3, der Kinderlose bis zu 60 Prozent füllen mit dem Kurzarbeitergeld. Wenn die Firma noch etwas dazulegt, dann kann diese momentane Belastung so einigermassen überstanden werden.

 

Finanzamt droht aber 2010 mit einer Steuernachzahlung

 

Steuerfrei ist das ausbezahlte Kurzarbeitergeld nicht so richtig. Die staatliche Hilfe läuft in den Progressionsvorbehalt. Als Lohnersatzleistung wird das normale Einkommen in diesem Jahr erhöht. Dies kann zu einem höheren Steuersatz führen.

Beispielsweise ein kinderloser Single mit einem Gehalt von brutto 3500 Euro und einem Kirchensteuersatz von 8 % mit einem halben Jahr Kurzarbeit zu 50 % muss rund 120 Euro zurücklegen.

Übrigens müssen alle Empfänger von Lohnersatzleistungen, wie dem Kurzarbeitergeld, eine Steuererklärung abgeben. Da hilft die in der Politik diskutierte Nichtabgabe der Steuererklärung und dem Bonus von 300 Euro nichts, leider !

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