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Krankenkassen Pleite und Zahlungsunfähigkeit

 

Erste Krankenversicherungen mit Geldsorgen

Im ganzen Gesundheitssystem fehlt es hinten und vorne an Geld. Einerseits spricht man von explodierenden Ausgaben, andererseits von fehlenden Einnahmen auf der Einnahmeseite. Möglicherweise haben wir im Jahre 2011 ein Rekorddefizit von 11 Milliarden zu verzeichnen, unvorstellbar. Dabei zahlen die Versicherten immer mehr aus der eigenen Kasse mit dazu, Zähne und Brille, Medikamente und die Praxisgebühr, um ein paar Punkte zu nennen.

Wieso kann eine Krankenkasse zahlungsunfähig werden ?

Bei der Gesundheitsreform wurde beschlossen, dass jede Krankenkasse, ob gesetzliche KK, Ersatzkasse oder Betriebskrankenkasse, vom Gesundheitsfond pro Versichertem den selben Beitrag überwiesen bekommt. Reicht dieser Beitrag der Krankenkasse nicht, dann soll diese einen Zusatzbeitrag einfordern. Diese Diskussion konnte man ja in den letzten Monaten mitverfolgen.

De maximale Zusatzbeitrag läge derzeit bei 38 Euro. Was ein Beitragszahler bei so einem Vorgehen macht, ist klar, er wechselt die Kasse. Es kommt zum Verschiebebahnhof. Interessant ist dabei, dass die Verwaltungsgebühren dadurch nicht etwa sinken !

Hat eine Krankenkasse viele Kranke Mitglieder, ist verhältnismässig klein und versorgt Kunden mit geringem Einkommen, so kann es zur Zahlungsunfähigkeit kommen, eine Fusion mit einer anderen Krankenkasse wäre ein möglicher Notnagel.

Versicherte in einer Kasse die Pleite gemacht hat ?

Sorgen soll man sich nicht machen müssen, da der Versicherungsschutz ansich nicht gefährdet ist. Bereits erfolgte Behandlungen sollen bezahlt werden. Allerdings werden zukünftige Behandlungen nicht mehr übernommen. Das Bundesversicherungsamt schliesst eine Kasse, wenn sie zahlungsunfähig geworden ist, die anderen Kassen müssen einspringen.

Dabei gibt es die Betriebskrankenkassenfamilie ( BKK-Verband ) die Ersatzkassenfamilie ( Ersatzkassen Verband ) und den Verband der gesetzlichen Krankenkassen.

 

Konkrete Anweisungen bei Pleite

Im Fall der Fälle wird das bei den Rentnern von der Rentenversicherung, bei Arbeitslosen von den Jobcentern und bei den Arbeitnehmern vom Arbeitgeber innerhalb der 2 Wochenfrist gemacht. Allerdings kann auch schon im Vorfeld der Versicherte aktiv werden. Es gibt ja auch Kündigungsgründe, mit denen man beizeiten nach der Krankenkasse seiner eigenen Wahl umsehen kann, sonst entscheidet jemand anders, wohin man geht. Information tut Not ! Auch heute noch unterscheiden sich Krankenkassen !

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