Archiv für die Kategorie „Steuern“

Anleger Goldanleihen aufgepasst

Aktuell wurde vom Bundesfinanzministerium festgelegt, dass Anleger für Edelmetall Anleihen für die Erträge auch Abgeltungssteuer bezahlen dürfen. Darüber wurde ja seid Mitte 2009 oft diskutiert, ob Kursgewinne auf diese Inhaberschuldverschreibungen, die ja mit physischem Gold hinterlegt sind und mit einem Lieferanspruch verbunden sind, nicht unter die Abgeltungssteuer fallen könnten.

 

Ankauf und Verkauf physisches Gold

Wird von Anlegern physisches Gold ( oder Silber ) direkt gekauft und verkauft, so ist nach einer Haltefrist von über 1 Jahr keine Abgeltungssteuer auf den möglichen Gewinn zu zahlen. Dies ist so bei Goldmünzen, Silbermünzen sowie Goldbarren und Silberbarren.

 

Xetra-Gold Käufer

Nur Anleger, die die Goldanleihen noch vor 2009 geordert haben, fallen nicht unter die Abgeltungssteuerpflicht. Ab dem 1.1.2009 gekaufte Anteile sind allerdings voll betroffen. Die entsprechenden Firmen wollen eventuell Klage einreichen, jedoch mit geringer Erfolgsaussicht.

 

Gold Direktkauf attraktiv

Aus Sicht der Besteuerung ist daher der Direktkauf von Gold und Silber attraktiver als dazugehörige Papiere. Kursgewinne bei physischem Edelmetall fallen nicht unter die Abgeltungssteuer, wenn zwischen Kauf und Verkauf mindestens 1 Jahr liegt.

Allerdings heisst das auch, dass ein möglicher Verlust, Verkauf nach Kursverlust, nicht mehr geltend gemacht werden kann nach der Spekulationsfrist.

Innerhalb der Jahresfrist gilt die Versteuerung mit dem individuellen Steuersatz, ein Verlust wäre dann absetzbar von möglichen Gewinnen.

 

 

Ist eine Risikolebensversicherung ein Pflichtschutz ?

Eine reine Risikolebensversicherung ist ein reiner Todesfallschutz. Diese preiswerte Absicherung dient dem Hinterbliebenenschutz. Die Risiko – Lebensversicherung ist ein Pflichtschutz für diejenigen, die für ihre Kinder, ihre Ehepartner oder Lebenspartner Vorsorge betreiben wollen.

Gerade eine junge Familie eventuell mit einem neuen und unbezahlten Wohneigentum, bei der der Hauptverdiener ausfällt, stehen sonst oft vor dem Nichts.

Was kann eine Risikolebensversicherung nicht ?

Die Risikolebensversicherung ist keine Kapitalanlage, es werden keine Beiträge angespart. Nur wenn die versicherte Person stirbt, wird die vereinbarte Versicherungssumme ausbezahlt. Mischformen aus einer Lebensversicherung und einer Risikolebensversicherung sind meist nicht so ideal.

Je älter ein Mensch ist, umso seltener kommt diese Versicherung infrage, einerseits, weil die Beiträge teurer werden, andererseits ist schon ein gewisses Vorsorgekapital vorhanden.

Unterschiedliche Beitragshöhen einer Risikolebensversicherung

Einfluss auf die Beitragshöhe der versicherten Person haben das Alter, das Geschlecht – Frauen sind erheblich günstiger versichert – , die Vertragslaufzeit, der Beruf, das risikoreichere Hobby, ob Raucher oder Nichtraucher, ja, bis hin zu Provisionen und Gebühren der Vermittler. Einen ersten Überblick verschaffen so besser die online Angebote zur Risikolebensversicherung.

Die Höhe der Versicherungssumme

Eine Familie mit kleineren Kindern sollte mindestens den fünffachen Brutto-Jahresverdienst veranschlagen. Verbindlichkeiten wie den Immobilienkauf sollten immer abgedeckt sein.

Risikolebensversicherung und Steuer

Vorsorgeaufwendungen werden als Sonderausgaben anerkannt, aber nur im Rahmen des Sonderausgabenhöchstbeitrags.

Wird eine Versicherung ausbezahlt, so fällt darauf keine Einkommenssteuer an, allerdings schlägt die Erbschaftssteuer zu. Dies also mit einplanen.

Als möglicher Weg, der Erbschaftssteuer zu entkommen, mag folgendes Vorgehen helfen: Der Bezugsberechtigte und der Versicherungsnehmer sind eine Person, die die Versicherungsbeiträge für seinen Partner bezahlt. So zahlt er quasi seine eigene Absicherung im Todesfall seines Partners.

 

 

 

Traum von 5 Prozent Zinsen beim Tagesgeld dürften ausgeträumt sein

Anleger dürften bald die 2 Prozent Hürde beim Tagesgeld-Zins von unten sehen. Daher sollte der konservative Bankkunde, der bisher wegen der Nichtanlage in Aktien, Fonds oder Zertifikaten zu den Anlage Gewinnern zählte, die noch guten Zinsen auf das Festgeld nutzen und absichern. Dabei sollte man den Tagesgeldvergleich im Internet nutzen!

Warum sollte der Anleger die Garantie Angebote gerade jetzt mitnehmen ?

Die EZB hat die Leitzinsen in den letzten 6 Monaten um 2,25 Prozent auf nunmehr 2 Prozent gesenkt. Die Banken können sich also kurzfristig für diese 2 % Geld leihen. Momentan liegt der durchschnittliche Tagesgeld Zins noch gut darüber !

Es ist aber schon erschreckend für den zukünftigen Anleger, wenn man von dem Zinsertrag bei 2 % die derzeitige Inflationsrate von 0,9 Prozent und die Abgeltungssteuer abzieht, da liegt dann auf einmal die Rendite bei schlappen 0,5 Prozent. Aber eventuell besser, wie die möglichen Kursverluste bei der Aktienanlage.

Bei ausländischen Banken aber gründlich die Hinweise zur Einlagensicherung lesen ! Festgeldanlagen für 6 Monate oder 1 Jahr wären also für den Anleger, der sein Geld in den nächsten Monaten nicht braucht, eine mögliche Alternative, um die Zinsen zu sichern.

Übrigens, das Anlegen von einem Tagesgeldkonto, ob direkt bei einer Bank oder auch online ist schnell gemacht; und es lohnt sich obendrein. Nicht vergessen sollte man auch die Anmeldung des Sparerfreibetrags auf die zu erwartenden Zinseinnahmen.

Vergleichen Sie jetzt die günstigsten Tagesgeldangebote!  aktueller Vergleich, das zu Wissen, kann nicht schaden !

 

 

Gedanken zur beschlossenen Abwrackprämie für Altautos

Hans-Werner Sinns, Präsident des ifo Institutes hat sich zum volkswirtschaftlichen Nutzen und zum ökologischen Sinn der sogenannten Abwrackprämie gemacht, mit für mich nicht unerwarteten Ergebnissen.

Sind 9 jährige Autos nicht nur der Premium-Klasse Schrott ?

Unfallfrei gefahren, sind Mercedes und BMW auch bis zu 20 Jahren in gutem Zustand. Auch die Golf-Klasse lässt sich bis zu 15 Jahre fahren. Motorenleistungen von bis zu 300.000 km auf der Premium-Klasse sind Dank guter deutscher Wertarbeit keine Seltenheit. Mancher Hersteller soll sogar eine 30jährige Garantie gegen Rostfrass geben!

Wohin gehen momentan Altautos ?

Afrika, Osteuropa und Zentralasien lieben die robuste Bauweise deutscher Wertarbeit. Alleine im Jahre 2006 sind 517.000 Gebrauchtautos zu einem Wert von über 6 Milliarden Euro verkauft worden. Doch nun will die Bundesregierung bis zu 1,5 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um diese Altautos auf dem Schrottplatz entsorgen. Ob so etwas sinnvoll ist und wo der volkswirtschaftliche Nutzen liegen soll, zumal diese 1,5 Milliarden auf Pump genommen werden, und zudem jährlich Zinsen kosten werden, das müsste schon einmal genauer erklärt werden, oder?

Der nicht ganz unbekannte John Maynards Keynes hat diese Vorgehen so beschrieben: Wenn einmal eine Krise doht, so könnte doch der Staat Geldscheine in einer Flasche verstecken und diese dann ganz tief in einem Bergwerk verstecken, noch ordentlich Müll darüber, und dann der privaten Wirtschaft den Auftrag erteilen, nach dieser Flasche zu suchen.

Diesen ironischen Rat hat nun wohl nach vielen gut bezahlten  Debatten die Bundesregierung beim Beschluss der Abwrackprämie für sinnvoll erachtet.

Abwrackprämie und die ökologische Effizienz

Die Süddeutsche Zeitung bezifferte die Produktionskosten für einen Golf um die 25.000 Kilowattstundenund für ein Oberklasseauto das doppelte.

Ein aktuelles Golf VI Modell mit 1,4 Liter Hubraum braucht 6,4 Liter Benzin. Bei durchschnittlich 12.000 Kilometer pro Jahr sind das 768 Liter Sprit mit einem CO2 Ausstoss von 1790 Kilogramm. Für die Produktion für diesen Golf unter der Vorraussetzung, dass er 9 Betriebsjahre läuft, werden 1199 Kilogramm CO2 ausgestossen.

Und jetzt beisst sich die Maus, ökologisch gesehen, in den eigenen Schwanz.  Der alte Golf hat auch 6,4 Liter Benzin verbraucht. Der Effizienzgewinn der Motorenentwicklung der letzten Jahre ist in die Gewichtszunahme der neuen Fahrzeuge geflossen.

Somit wird an diesem Modell aufgezeigt, dass die Abwrackprämie auch ökologisch gesehen nicht ihren Zweck erfüllt. Anhand weiterer Konstellationen lässt sich dies nachvollziehen. Natürlich wird ein sowieso schrottreifes Auto gerne für 2.500 Euro an den Schrotthändler verkauft werden, aber muss dies die Allgemeinheit bezahlen?

Unser Bundeskabinett sorgt sich um kranke Kreditinstitute

Nun sollen die angeschlagenen Kreditinstitute von ihren vergifteten Bilanzen gereinigt werden. Von der Bundesregierung wurde ein " Bad Bank Modell " beschlossen.

Warum brauchen kranke Kreditistitute so ein Bad Bank Modell ?

Im Laufe der Finanzkrise wird durch den Wertverlust dieser besonderen Papiere das Eigenkapital der Bank geringer. Von der Kernkapitalquote hängt aber ab, wieviel Kredit diese Bank überhaupt vergeben darf. Schlimmstenfalls kann bei zu geringer Kernkapitalquote die Bank geschlossen werden. So, wie es in Amerika schon einige Male passiert ist.

Wie funktioniert das Bad Bank Konzept ?

Die angeschlagene Bank gründet eine oder auch mehrere Zweckgesellchaften, die sogenannten Bad Banks. In diese werden die giftigen Wertpapiere ausgelagert. Im Gegenzug erhält die Bank von der Zweckgesellschaft staatlich garantierte Schuldverschreibungen. Richtig gelesen : staatlich garantierte Schuldverschreibungen ! Ein gelungener Bilanztrick. Ob man als Privatmann auch einmal eine Zweckgesellschaft gründen sollte ? Aber wer garantiert dann ?

Vorgehen beim Bilanztrick

Ein Geldinstitut hat 5 Milliarden Euro Schrottpapiere in seiner Bilanz. Zuerst muss die Bank davon 10 % abschreiben, dies drückt den Gewinn. Staatlich beauftragte Wirtschaftsprüfer ermitteln anschliessend den Fundamentalwert, das heisst, was dieses Papier am Ende seiner Laufzeit wert ist.

Liegt dieser Wert beispielsweise bei 2 Milliarden statt der 5 Milliarden abzüglich 10 % = 4,5 Milliarden, so muß die Bank die Differenz von 2,5 Milliarden über die nächsten 20 Jahre ansparen, was wieder zu Lasten der Aktionäre geht.

Sind die Papiere nach 20 Jahren mehr wert, geht der Gewinn zu den Aktionären. Liegt der tatsächliche Erlös geringer, dann haften die Altaktionäre.

Der Steuerzahler wäre also fürs erste geschützt. Gehen die Bad Banks allerdings pleite, dann kommen wegen der Staatsgarantie Milliardenlasten auf den Steuerzahler zu.

Zu guter Letzt !

Natürlich zahlt die Bank Gebühren für die Staatsgarantien. Das werden harte Jahre werden !

 

Pendlerpauschale ist wieder !

also nicht vergessen, diese Werbungskosten einzutragen bei der Steuererklärung 2008 ! so hat es das Bundesverfassungsgericht entschieden.

30 Cent pro Arbeitstag und Doppelkilometer sind erstattungsfähig. Doch wie berechnet sich das, und kann man mit einer Steuerrückzahlung immer rechnen ?

Zwei Beispiele:

die Arbeitsstätte ist 8 Kilometer entfernt. 4 Tagewoche, also rund 200 Arbeitstage, 200 x 10 x 0,30 , das sind stolze 600 Euro Ausgaben.

oder, 20 km entfernt , 5 Tagewoche, also rund 230 Arbeitstage, 230 x 20 x 0,30 , das wären 1380 Euro

Der erste Fall, falls es keine weiteren Werbekosten etc einzutragen gibt, geht leer aus, weil der Arbeitnehmer den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 920 Euro nicht übersteigt, der zweite Fall kann mit einer Steuerrückzahlung rechnen. 1380 Euro abzüglich 920 Euro sind 460 Euro. Aus diesen 460 Euro errechnet sich die Erstattung !

 

Kurzarbeitergeld und seine steuerlichen Folgen planen

Dank der momentanen Wirtschaftskrise trifft es so manchen Arbeitnehmer hart, seine Firma schickt ihn in die Kurzarbeit. Einerseits kann er diese " freie Zeit " für sich selbst nutzen, aber das monatliche Einkommen ist auch eingeschränkt, die Zukunftsgedanken nicht die besten, so wird diese " Freizeit " nicht immer nur zum reinen Vergnügen.

Den finanziellen Absturz bei Kurzarbeit federt in Deutschland die soziale Marktwirtschaft doch etwas ab. Eine durchschnittlich verdienende Familie mit Kindern kann die netto entstehende Lücke immerhin zu 2/3, der Kinderlose bis zu 60 Prozent füllen mit dem Kurzarbeitergeld. Wenn die Firma noch etwas dazulegt, dann kann diese momentane Belastung so einigermassen überstanden werden.

Finanzamt droht aber 2010 mit einer Steuernachzahlung

Steuerfrei ist das ausbezahlte Kurzarbeitergeld nicht so richtig. Die staatliche Hilfe läuft in den Progressionsvorbehalt. Als Lohnersatzleistung wird das normale Einkommen in diesem Jahr erhöht. Dies kann zu einem höheren Steuersatz führen.

Beispielsweise ein kinderloser Single mit einem Gehalt von brutto 3500 Euro und einem Kirchensteuersatz von 8 % mit einem halben Jahr Kurzarbeit zu 50 % muss rund 120 Euro zurücklegen.

Übrigens müssen alle Empfänger von Lohnersatzleistungen, wie dem Kurzarbeitergeld, eine Steuererklärung abgeben. Da hilft die in der Politik diskutierte Nichtabgabe der Steuererklärung und dem Bonus von 300 Euro nichts, leider !

 

Die Finanzkrise Europas und die besondere Welt der EU Bürokratie

In Europa zeigt sich immer mehr der Aufzug einer übergreifenden Krise, insbesondere eine Finanzkrise. Dies lässt die Parlmentsverwaltung kalt, die hat ganz andere Probleme zu bewältigen, Probleme mit der geschlechtergerechten Ausdrucksweise beispielsweise.

Broschüre für geschlechtergerechte Sprache veröffentlicht

Ja, immerhin war eine hochrangige Arbeitsgruppe von 8 Vizepräsidenten einge Zeit – genauer gesagt einige Jahre – damit beschäftigt, diese Broschüre zu erarbeiten mit dem Titel: Geschlechtergrechter Sprachgebrauch beim Europäischen Parlament. Viele Parlamentsveröffentlichungen wurden noch einmal durchgearbeitet und nach besonderen Wörtern, in denen das Element Mann enthalten ist, gefiltert. Erfolgreich fand man so schlimme Begriffe wie Staatsmann, Fachmann, Lehrer, Seemann usw.

Was tun mit so sexistischen Formulierungen ?

Die hohe Kommission empfiehlt die Umformulierung bei Lehrer beispielsweise in Lehrkraft, bei Polizist in Polizeikraft, bei Fachmann in Fachkraft usw. .. und für Staatsmann ??

Ein Europaabgeordneter, dem das ganz auch wenig nutzbringend scheint, sinniert über eine Männerinitiative nach gegen Deutsch als " Mutter " sprache, quasi als Kontrapunkt !

Wer soll das bezahlen, wer hat zuviel Geld… wenn nicht ein wohlgefülltes Steuersäckel. Leider müssen dafür viele Menschen hart arbeiten dafür !

 

 

 

Gute Frage, Abgabepflicht von Krankenkassenbeiträge bei Direktversicherungen ?

Das ist für viele Pflichtversicherte bei der Krankenkasse eine unerwartete und böse Überraschung ! Da konnte man bei der sogenannten Gehaltsumwandlung oder Direktversicherung schön über die Jahre ein klein wenig Steuern sparen. So können derzeit im Jahre 2009 bis zu 2592 Euro brutto für netto in die bitter nötige Zusatzrente fliessen steuerbefreit und ohne Sozialabgaben

Von der Besteuerung bei der Auszahlung, das ist mittlerweile den meisten bekannt. Neuverträge ab 2005, da sind die Rentenleistungen oder die Kapitalauszahlungen voll steuerpflichtig. Dies gilt ja auch für die Riesterrente oder die Rüruprente.

Pflichtversicherte müssen aber auch zusätzlich den vollen Satz der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung abführen !

Bislang sind hier nur die privat Krankenversicherten ausgenommen. Möglicherweise für den einen oder anderen mal nach den Kosten für eine Privatkrankenversicherung zu schauen. Diese Auskunft geht auch ohne Kosten und ist unverbindlich !

 

Bei einer Auszahlung von einer Lebensversicherung über 80.000 Euro wären bei den derzeitigen Beitragsätzen von 14,9 Prozent fast 12.000 Euro an die Krankenkasse und 1.500 Euro an die Pflegeversicherung zu zahlen. Ein Tip! diese Zahlungen lassen sich auch auf 10 Jahre verteilen. Aber es bleiben immer noch erstaunliche 112,50 Euro pro Monat. Und was kostet eine Private Krankenkasse im Monat ?

 

 

 

Ist ein Staatsbankrott auch in Deutschland möglich ?

Nachdem Island nur knapp einem Staatsbankrott entkommen ist, stellt sich doch die Frage, ob es auch bei anderen Ländern in der EU möglich ist, einfach Pleite zu gehen.

Laut der Zeitschrift Spiegel wurde von Bundeskanzlerin Merkel die Situation klargestellt vor Bankmanagern : „Es gibt das Gerücht, dass Staaten nicht pleitegehen können. Dieses Gerücht stimmt nicht.“

 

Im Jahre 2008 kamen 11,5 Milliarden Schulden des Staates dazu, für 2009 wird mit über 50 Milliarden Euro gerechnet. So erhöht sich der pro Kopf Bevölkerung Verschuldungsstand von derzeit 18500 Euro um mindestens 600 Euro.

Wenn man bedenkt, wieviel Tafelsilber die letzten Regierungen Deutschlands die letzten Jahre verscherbelt haben ( Bahn, Post …) und auch die Milliardeneinnahmen durch die Mobilfunklizenzen, wohin ist dieses Geld verschwunden ??

Staatsbankrott bei Euro-Länder war bislang garnicht denkbar. Es gibt keine Notfallpläne. Kürzlich hatte aber die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) die entsprechenden Experten dies schon mal durchdenken lassen. Die  Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat 4 Länder aus dem Euro Währungsraum herabgestuft !!

Griechenland, Spanien, Portugal und Irland von Ratingagentur Standard & Poor’s herabgestuft

Noch gelten deutsche Staatspapiere als die sichersten vom Rating her. Der Anstieg der Risikoaufschläge ( bei griechischen Staatspapieren beispielsweise ein Risikozuschlag von 2,54% ) lässt das Risiko von Staatsbankrotten steigen und stellt so die Zukunft des Euro-Raums immer mehr infrage. Warum? Kommt es zu einem Käuferstreik, so führt dies für den Euro-Staat in eine Finanzierungskrise! Was passiert, wenn dieses Land die Käufer ihrer Staatsanleihen nicht mehr bedienen kann ??

Beginnt nun der Vertrauensverlust in die Währung, dann wird die Rettungswährung Gold durchstarten.

 

 

Wie ist das nun mit der Staatsverschuldung in Deutschland ?

Seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland hat die öffentliche Hand Schulden aufgenommen. Umschrieben nennt sich das Nettokreditaufnahme. Und so wuchs der Schuldenberg von Jahr zu Jahr und das mit immer schnelleren Steigerungen. Müßte der Staat diese Schulden derzeit abbauen und könnte er dafür jährlich 10 Milliarden erübrigen, so würde der Schuldenabbau circa 150 Jahre dauern. Da sind also mehrere Generationen gefragt ! ( oder besser ungefragt ? )

Die Neuverschuldungen des Staates

Sieht man sich den zeitlichen Ablauf der jährlichen Neuverschuldung Deutschlands an, so stechen insbesondere die Jahre um 1970 hervor. Hier kam es nahezu zu einer Verzehnfachung ( ! ) der Staatsschulden. Wir erinnern uns an die Ölkrise, aber auch an die phänominalen Lohn- und Gehaltssprünge. Wobei hier sich auch das Finanzamt entsprechend bedienen konnte. Die scheinbar geringere Neuverschuldung um das Jahr 2000 liegt im  massiven Verkauf des sogenannten Tafelsilbers des Bundes begründet. Man denke nur an den Erlös für die Mobilfunk Lizenzen !

Zusammensetzung des Schuldenberges

Zusammengefasst kann man die Schulden zwischen Bund, Bundesländern und Gemeinden aufteilen in das Verhältnis 65 : 30 : 5     .

Wer leiht dem Staat das Geld für seine Schulden ?

Größtenteils wir, die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands in Form von Bundesanleihen und vergleichbaren Papieren. Man spricht von einer 60 Prozent Finanzierung durch die Einwohner Deutschlands.

Und dann kommen noch die Sparkassen und die anderen Banken. Der Staat hat die höchste Kreditwürdigkeit, und derzeit hat die Bundesrepublik auch damit das höchstmögliche Rating.

Da ein arbeitendes Staatsvolk und Staatsgebiet nicht einfach verschwinden kann, geht man davon aus, dass so ein Gebilde nicht " pleite " gehen kann.

Doch was passiert, wenn ein Staat nur noch zum Bedienen der Schulden Geld erwirtschaftet, aber für seine Staatsdiener kein Geld mehr für Löhne und Pensionen hat oder für Strassenbau und Bildungseinrichtungen keine Finanziermöglickeiten ? Dieses Szenario trägt den Begriff Haushaltsnotstand.

 

 

 

Teile der Einschränkungen bei der Pendlerpauschale bleiben bestehen

Da freute man sich über das vernünftige Urteil des Bundesverfassungsgerichtes – aber Achtung, nicht alle Beschränkungen bei der Pendlerpauschale wurden aufgehoben!

Nur die Aufhebung der Absetzbarkeit der ersten 21 Kilometer Arbeitsweg ist rechtskräftig.

Die Regelung, dass die tatsächlichen Kosten bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel abgesetzt werden können, sowie die Absetzbarkeit der Kosten eines Verkehrsunfalls auf dem Weg zur Arbeit als Werbungskosten sind beispielweise in der neuen Pendlerpauschale 2009 nicht mehr in Kraft!

 



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… auch das Steuersystem kann man hier eingliedern

Es ist gut, dass die Bürger der Nation nicht unser Banken- und Geldsystem verstehen, denn wenn sie es würden, glaube ich, gebe es eine Revolution vor morgen früh. so ein wahrlich wahrer Spruch von Henry Ford !

Ist das Finanzsystem jetzt schon zusammengebrochen, oder muss man noch ein paar Wochen warten?

Amerika geht den Weg des Bernanke Doppelschritts zügig voran, einerseits die Notenpresse anwerfen nach dem Motto, Papier kostet fast nichts, und andererseits die Zinsen gegen Null senken.

Und die amerikanische Staatsverschuldung liegt bei 13 Billionen.

Mal schauen, was sich nun noch in Deutschland alles bewegen wird!

 

 

Pendlerpauschale ist kein Geschenk sondern Notwendigkeit !

Endlich, die offensichtliche Ungerechtigkeit bei der Pendlerpauschale ist vom Tisch. Ein überdenkenswerter " Schlag ins Gesicht " für die beteiligten Gesetzesmacher.

… und die Steuerrückzahlung ?

unterschiedlich! Ein Steuerzahler, der auch trotz diese Betrages nicht den Arbeitnehmerpauschbetrag von 920 Euro übertrifft, bekommt nichts! Derjenige, der im Glauben an den fiskalischen Gesetzgeber, seiner Ohnmacht gedenkend, keine Kilometer eingetragen hat bei seiner Steuererklärung 2007, muss sich jetzt sputen und schnell nachreichen.

Wer nicht abwarten kann, und schon jetzt die Höhe der Rückzahlung bzgl. der Pendlerpauschale wissen will, für den gibt es den Weg zum Onlinerechner.

Übrigens keine falsche Scham bei den hohen Spritpreisen und bei den zusätzlich extremen Steuersätzen auf Benzin und Diesel, da hat man schon im Vorfeld sein Scherflein in den Staatssäckel abgeliefert.

Aus gut informierten Kreisen war schon zu hören, dass diese Rückzahlung als Konjunkturprogramm gegen die Wirtschaftskrise interpretiert wird. Welch verquerter Gedankengang ?? Besser wäre es darüber nachzudenken, ob dieser Betrag nicht verzinst erstattet wird, war doch eine Konjunkturspritze für den Staat, oder?

Hoffentlich wird auch bei der neuen Interpretation des Erbschaftsrechtes dieser Weg derGerechtigkeitssuche gegangen!

 

Ist das neue Erbrecht gerechter und durchschaubar für Betroffene ?

Das neue Erbrecht soll nun zum 01.01.2009 in Kraft treten falls das Gesetzgebungsverfahren bis dahin überhaupt abgeschlossen werden kann. Die neuen Eckdaten des Erbrechts wurden vom Erbrechtsforum gut zudammengestellt.

In einer interessanten Diskussionsrunde beim Bayrischen Rundfunk  (BR2) wurden viele Fragen an den Leiter des Forums Erbrecht gestellt. Dabei traten immer mehr Fallstricke und auch Ungereimtheiten zutage. Ist so ein Erbrecht überhaupt noch für den Bürger oder den Unternehmer zu verstehen ?

Österreich ging da einen sicherlich auch finanziell für den Staat vernünftigeren Weg. Weg mit der Erbschaftssteuer ! Alleine der Aufwand, im neuen Erbschaftsrecht die 10 jährige Bewohnungspflicht einer geerbten Immobilie, dies zu kontrollieren, da müssen schon viele Staatsdiener bezahlt werden.

Adoptieren spart Erbschaftsteuer

In neuen Erbrecht sind sogenannte Erben "hinterer" Klassen die Neffen und Nichten. Wer hier von seiner Tante oder seinem Onkel erbt, dem wird nur ein Freibetrag von 10.300 Euro gegeben. Hier wird mit Steuersätzen zwischen 12 und 40 die Erbschaft minimiert. Nach der Erwachsenenadapzion gelten Steuersätze von 7 bis 30 %, allerdings mit einem Freibetrag von 205.000 Euro.

Steuerproblem Aktie

Im Erbschaftsfall gilt die Stichtagsregelung. Ein Depot im Werte von 100.000 Euro am Todestag entwickelt sich bis zum Erhalt des Erbscheins zum Steuerdeseaster. Wertverlust 80% also 20.000 Euro. Für die Erbschaftssteuer wird aber von 100.000 Euro ausgegangen. So kann sich ein erhaltenes Erbe schnell in Nichts auflösen !

Immobilien Erbschaft nach möglichem neuen Recht

Ein fiktiver Fall: Eine Witwe vererbt ihrer einzigen Tochter, die in Hamburg studiert, das Elternhaus im Grossraum München. Wenigstens hat es nur die geforderten 200 Quadratmeter Wohnfläche. Der Verkehrswert ( wer immer den auch schnell berechnen wird ) liegt auch glücklicherweise bei 600.000 Euro. Sonstiges Geldvermögen war keines vorhanden, das Haus war früher auch mal steuerfrei geerbt worden. Die Tochter erhält BaFöG und hat seinen ersten Wohnsitz pflichtgemäss in Hamburg.

Als Tochter gilt die Steuerklasse 1, bei einem Erbe von 600.000 Euro wäre sie um 200.000 Euro über dem Freibetrag und müsste Erbschaftssteuer bezahlen. Geld, das sie bei einer Bank aufnehmen müsste. Oder sie wählt die Option 10 Jahre bewohnen des Erbes, dieses hatte sie allerdings erst nach dem Studium in 5 Jahren angestrebt. Und nun, was tun ?

 

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Das deutsche Kindergeld und das Possenspiel auf höchstem Niveau in der Politik

Wir müssen für die ( "wenigen" ) Kinder und deren Eltern in diesem krisengebeutelten Land Deutschland etwas spürbares tun, dies ist die einhellige politische Meinung. Ob diese Planung beim Kindergeld auch in die Daten für die Finanzkrisen Bewältigung eingehen ?

Diesen konkreten Wunsch umzusetzen wird aber immer mehr zum Possenspiel, zumal es bei der Kindergelderhöhung wirklich um große Summen für den Einzelnen geht. Bei den meisten Eltern mit Schulkind wird dieser hohe Geldbetrag gleich in den Schulwegtransport investiert werden müssen, denn auch hier sind Erhöhungen angesagt.

Anfang 2009 soll das Kindergeld um sage und schreibe je 10 ( zehn ! ) Euro für das erste und zweite Kind angehoben werden, so liegt das Kindergeld jeweils auf 164 Euro. Gleichzeitig wird der Kinderfreibetrag jährlich von 5808 auf 6000 Euro angepasst. Ja, soviel der grossen Worte und der dürren Ergebnisse.

Die Nachverhandlungen werden wohl positiv ausgehen, damit ein politisches Weihnachtsgeschenk an künftige Wähler presse-werbetechnisch herauskommen kann. Die Länderkammern haben ja gegenüber dem Bund ein Veto eingelegt. Es geht bei den Nachverhandlungen um die Aufteilung dieser Kosten, die ja schlussendlich im Endeffekt der gleiche Steuerzahler begleicht.

Was dies alles rein verwaltungstechnisch leider alles kostet ?

 

 

Die Steuer Katastrophe für deutsche Aktienhalter an amerikanischen Aktienunternehmen

Am Beispiel der spin-offs von Altria kann man die Steuer Kapriolen der deutschen Finanzbehörden interessiert beobachten. Allerdings soll dies auch als eine Warnung für Depotbesitzer mit amerikanischem Inhalt zu verstehen sein, gerade angesichts der Abgeltungssteuer in 2009.

Für die Steuerbehörden sind spin-offs, die nicht dem deutschen Umwandlungssteuerrecht unterliegen, grundsätzlich steuerpflichtige Dividendeneinnahmen.

Die Geschichte der teuren Scheindividenden

Wer am 16.März 2007 einen Anteil an Altria in seinem Depot hatte, bekam am 30. März 2007 pro Anteilsschein 0.692024 Aktien an Kraft Foods. So hat Altria alle Anteilsscheine von Kraft Foods im Rahmen eines Spin-Off an seine Aktionäre verteilt. Das ganze ist aber für den Aktienbesitzer ein Nullsummenspiel, denn der eingebuchte Wert lässt gleichzeitig den Aktienwert der Altaktie im selben Wert sinken.

Der gesetzliche Besteuerungstatbestand sieht hier jedoch eine steuerpflichtige Dividendeneinnahme, auch wenn das nichts mit einer Einnahme zu tun hat!

Im nachfolgendem Jahr gab es dann bei Altria einen weiteren spin-off in die Philip Morris International, nun wird die steuerliche Katastrophe noch einmal richtig erhöht, der Staatssäckel freut sich!

Im April 2008 fiel der Altria-Kurswert von 47,0 Euro auf  14,50 Euro !  Richtig! Dafür bekam der erfreute Anteilseigner die Philip Morris International Aktie ins Depot eingebucht, nur auf den ersten Blick wieder ein Nullsummenspiel, denn diese 33,00 Euro waren leider wieder als Dividende zu versteuern. Da die Dividenden noch mit dem halben Wert zu versteuern sind, ist ein Steuerzahler mit 40 Prozent eigenem Steuersatz an einem Tag um 14% ärmer geworden.

In 2009, wenn die Abgeltungssteuer mit 25 % plus Soli und Kirchensteuer ( 28 %) greift der deutsche Staat noch besser zu, da die komplette Ausschüttung zu versteuern ist. Daher sollte man zukünftig von amerikanischen Aktienunternehmen, die besonders spin-off freudig sind, besser die Finger lassen.

Über 2 Jahre hinweg gesehen summieren sich die steuerbedingten Verluste eines Altriaaktionärs nur aufgrund neutraler Abspaltungen auf mehr als 20 Prozent seines Depotvermögens. Wäre doch ein schöner Fall für Frontal21 ?

 

 

 

Schon vom Rentenbezugsmitteilungsverfahren gehört ?

Der Staat, insbesondere das Finanzamt will endlich Klarheit über die Einkünfte der Rentner und Pensionäre ! Daher wird das Rentenbezugsmitteilungsverfahren den Ruheständler etwas aus der Ruhe bringen.

Schon im Vorfeld bekommen ja alle Bürger seid August 2008 ihre persönliche Steueridentifikationsnummer, auch so mancher Rentner oder Pensionär wird oder wurde schon von diesem Schreiben überrascht.

Seid Anfang 2005 ist das neue Alterseinkünftegesetz gültig. Dabei ist der steuerpflichtige Anteil an der gesetzlichen Rente recht deutlich gestiegen. Mit dem neuen Rentenbezugsmitteilungsverfahren kann der Staat sich nun einen Überblick verschaffen, welche unterschiedlichen Einkünfte, wie Rente, Betriebsrente, private Renten usw. bezogen werden.

Alle Institutionen, die eine Rente auszahlen, werden vom Gesetzgeber aufgefordert, einzeln alle Renten der Zulagenstelle für Altersvermögen ( ZfA ) inklusive der Steueridentifikationsnummer zu melden und das sogar rückwirkend bis zum Jahre 2005!

Die ZfA sammelt dies alles unter der gleichen Steueridentifikationsnummer und gibt dies über die einzelnen Bundesländer an die Finanzämter weiter. So sieht das Finanzamt, ob diese Bezüge angegeben wurden bei der jährlichen Steuererklärung.

Laut der deutschen Rentenversicherung beginnt für heutige Neurentner die Steuerpflicht bei 16.800 Euro, bei Ehepaaren gilt die doppelte Summe. Für Altrentner sind die Beträge etwas höher.

Also aufgepasst, eine Rente von 1000 Euro pro Monat und 500 Euro Mieteinnahmen, schnell noch nachträglich die Steuererklärung nachmachen !

 

 

 

 

Was ist die kalte Progression ?

Momentan spürt sie jeder konkret, die " kalte Progression " in seinem Geldbeutel. Doch was ist die sogenannte " kalte Progression " ? Kurz gesagt ist es ein realer Einkommensverlust trotz einer Lohnerhöhung, denn bei hoffentlich steigendem Lohn steigt leider nicht nur die Lohnsteuer an sich, sondern der Anteil, den sich der Staat nimmt, steigt progressiv an. Wegen des progressiven Steuertarifes steigt dabei die Steuerbelastung prozentual schneller an als der Lohn oder Gehalt. So kann eine Lohnerhöhung um 3 Prozent zu einer Steigerung der Lohnsteuer um 4 oder gar 5 Prozent führen.

Wer dies mal für seinen eigenen Lohn oder Gehalt nachvollziehen will, der kann den Steuerrechner nutzen. Alles also gewissermassen eine versteckte Steuererhöhung.

Bei einem Ledigen startet der Steuersatz derzeit mit 15 % ab einem zu versteuernden Einkommen von 7665 Euro. Bis zu einem zu versteuerndem Einkommen von 52122 Euro hat sich der Steuersatz auf 42 % hochgeschraubt.

Würde der Staat die Steuersatz Berechnung jedes Jahr an die Inflationrate ( die Geldentwertung ) anpassen, und zwar regelmäßig, dann käme diese steigende Ungerechtigkeit nicht zum Zuge, leider werden diese zusätzlichen Milliarden Euro nur allzu gerne in den Staatssäckel transferiert.

Hier gleich ein konkretes Beispiel um dies besser zu verstehen:

Dank der Inflationsrate wird die Kaufkraft eines Einkommens um beispielsweise 3,0 Prozent verringert. Würde ein Angestellter der Steuerklasse 3 mit 2 Kindern und einem Bruttoeinkommen von 3500 Euro pro Monat durch eine Lohnerhöhung von 3,0 Prozent nur diese Inflationrate ausgeglichen bekommen, so ist sein Real-Lohn trotzdem um sage und schreibe 31 Euro weniger pro Monat. Diese 31 Euro weniger kann er nicht mehr ausgeben, das tut dann stellvertretend der Staat für ihn. Nicht miteinberechnet sind die weiteren Lohnnebenkosten.

 

 

 

 

 

Privatier`s lieben …

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