Archiv für die Kategorie „Ruhestand“
Ein Ausblick der Deutschen Rentenversicherung Bund zum Alterseinkommen
Das Rentenniveau wird speziell bei Männern sinken, so der Blick in die Zukunft. Beispielsweise wird für Männer der Geburtsjahrgänge 1957 bis 1961 das Netto Alterseinkommen im Bereich alte Bundesländer im Vergleich zu den momentanen Neurentnern um die 6 Prozent sinken.
Das erschreckende dabei ist das Netto-Alterseinkommen, dahinter versteckt sich nicht die normale gesetzliche Rente, sondern auch alle Einkünfte neben der Rente wie Betriebsrente, Rürup Rente, Altersvorsorge Sparmodelle usw. , also obwohl schon privat zusätzlich vorgesorgt wurde.
Das durchschnittliche Alterseinkommen aktuell
Vor Steuern haben Männer der Jahrgänge 1942 bis 1946 durchschnittlich 1700 Euro pro Monat. Für die Ende 50er Jahre geborenen kann man mit knapp 1600 Euro rechnen, wohlgemerkt, nicht von der Rentenversicherung, sondern insgesamt mit der privaten Vorsorge oder Betriebsrente, falls man so etwas machen konnte. Dies alles trotz steigender Ausgaben.
Gründe für diesen Rückgang beim Alterseinkommen
" Schuld " sind die Rentenreformen der letzten Jahre. Viele rentensteigernde Ansprüche sind für die Zukunft weggefallen. So beispielsweise die Anrechnungs von Hochschulzeiten. Ein erreichen einer Lebensarbeitszeit des Eckrentners von 45 Jahren wird für viele nicht mehr erreichbar sein.
Anzahl der Renter oder Ruheständler
In der Auswertung zum Juli 2008 findet man in Deutschland 30,3 Millionen Rentner bzw. Rentnerinnen. 24,8 Millionen Renten wurden ausbezahlt, das kommt daher, dass es auch Ruheständler mit zwei Renten gibt, wie die Witwen. Überschlagen sind das 5 Millionen Personen.
Die Rentenausgabe betrug rund 240 Milliarden Euro. So kann man sich die Durchschnittrenten ausrechnen.
.. und wann gilt die Rentenformel wirklich ?
Die Rente und der Kampf Jung gegen Alt und das Spiel der Politik um die Wählergunst haben die letzten Jahre die Rentenformel ad absurdum geführt ! Seid der Einführung der langumkämpfte Rentenformel, was wurde da alles politisch gestritten, im Jahre 2004 mit seinem gepriesenen Hachhaltigkeitsfaktor, wurde diese politisch gewünschte Formel sage und schreibe erst einmal ehrlich umgesetzt.
Der Rest der Jahre waren leider Gründe zu finden, die die Rentenformel leider…. ausgesetzt
- 2004 : den Rentnern wurde eine Nullrunde verordnet wegen der miserablen Finanzlage der Rentenkasse
- 2005 und 2006 : Eine Schutzklausel verhindert, dass die Renten sinken ( Riesterfaktor und Nachhaltigkeitsfaktor )
- 2007 : ein Wunder, ein korrektes Jahr, laut Rentenformel ein Anstieg der Rente um 0,54 Prozent
- 2008 : und schon wieder wird der Riesterfaktor ausgesetzt für 2 Jahre, die Rente steigt um 1,1
- 2009 : siehe 2008, ja ist denn ein Wahljahr ? eine Rentensteigerung um 2,41 % im Westen und 3,38 % im Osten !
Warum wurde denn überhaupt die Rentenformel entwickelt ??
Die Finanzkrise Europas und die besondere Welt der EU Bürokratie
In Europa zeigt sich immer mehr der Aufzug einer übergreifenden Krise, insbesondere eine Finanzkrise. Dies lässt die Parlmentsverwaltung kalt, die hat ganz andere Probleme zu bewältigen, Probleme mit der geschlechtergerechten Ausdrucksweise beispielsweise.
Broschüre für geschlechtergerechte Sprache veröffentlicht
Ja, immerhin war eine hochrangige Arbeitsgruppe von 8 Vizepräsidenten einge Zeit – genauer gesagt einige Jahre – damit beschäftigt, diese Broschüre zu erarbeiten mit dem Titel: Geschlechtergrechter Sprachgebrauch beim Europäischen Parlament. Viele Parlamentsveröffentlichungen wurden noch einmal durchgearbeitet und nach besonderen Wörtern, in denen das Element Mann enthalten ist, gefiltert. Erfolgreich fand man so schlimme Begriffe wie Staatsmann, Fachmann, Lehrer, Seemann usw.
Was tun mit so sexistischen Formulierungen ?
Die hohe Kommission empfiehlt die Umformulierung bei Lehrer beispielsweise in Lehrkraft, bei Polizist in Polizeikraft, bei Fachmann in Fachkraft usw. .. und für Staatsmann ??
Ein Europaabgeordneter, dem das ganz auch wenig nutzbringend scheint, sinniert über eine Männerinitiative nach gegen Deutsch als " Mutter " sprache, quasi als Kontrapunkt !
Wer soll das bezahlen, wer hat zuviel Geld… wenn nicht ein wohlgefülltes Steuersäckel. Leider müssen dafür viele Menschen hart arbeiten dafür !
Gute Frage, Abgabepflicht von Krankenkassenbeiträge bei Direktversicherungen ?
Das ist für viele Pflichtversicherte bei der Krankenkasse eine unerwartete und böse Überraschung ! Da konnte man bei der sogenannten Gehaltsumwandlung oder Direktversicherung schön über die Jahre ein klein wenig Steuern sparen. So können derzeit im Jahre 2009 bis zu 2592 Euro brutto für netto in die bitter nötige Zusatzrente fliessen steuerbefreit und ohne Sozialabgaben
Von der Besteuerung bei der Auszahlung, das ist mittlerweile den meisten bekannt. Neuverträge ab 2005, da sind die Rentenleistungen oder die Kapitalauszahlungen voll steuerpflichtig. Dies gilt ja auch für die Riesterrente oder die Rüruprente.
Pflichtversicherte müssen aber auch zusätzlich den vollen Satz der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung abführen !
Bislang sind hier nur die privat Krankenversicherten ausgenommen. Möglicherweise für den einen oder anderen mal nach den Kosten für eine Privatkrankenversicherung zu schauen. Diese Auskunft geht auch ohne Kosten und ist unverbindlich !
Bei einer Auszahlung von einer Lebensversicherung über 80.000 Euro wären bei den derzeitigen Beitragsätzen von 14,9 Prozent fast 12.000 Euro an die Krankenkasse und 1.500 Euro an die Pflegeversicherung zu zahlen. Ein Tip! diese Zahlungen lassen sich auch auf 10 Jahre verteilen. Aber es bleiben immer noch erstaunliche 112,50 Euro pro Monat. Und was kostet eine Private Krankenkasse im Monat ?
Ist das neue Erbrecht gerechter und durchschaubar für Betroffene ?
Das neue Erbrecht soll nun zum 01.01.2009 in Kraft treten falls das Gesetzgebungsverfahren bis dahin überhaupt abgeschlossen werden kann. Die neuen Eckdaten des Erbrechts wurden vom Erbrechtsforum gut zudammengestellt.
In einer interessanten Diskussionsrunde beim Bayrischen Rundfunk (BR2) wurden viele Fragen an den Leiter des Forums Erbrecht gestellt. Dabei traten immer mehr Fallstricke und auch Ungereimtheiten zutage. Ist so ein Erbrecht überhaupt noch für den Bürger oder den Unternehmer zu verstehen ?
Österreich ging da einen sicherlich auch finanziell für den Staat vernünftigeren Weg. Weg mit der Erbschaftssteuer ! Alleine der Aufwand, im neuen Erbschaftsrecht die 10 jährige Bewohnungspflicht einer geerbten Immobilie, dies zu kontrollieren, da müssen schon viele Staatsdiener bezahlt werden.
Adoptieren spart Erbschaftsteuer
In neuen Erbrecht sind sogenannte Erben "hinterer" Klassen die Neffen und Nichten. Wer hier von seiner Tante oder seinem Onkel erbt, dem wird nur ein Freibetrag von 10.300 Euro gegeben. Hier wird mit Steuersätzen zwischen 12 und 40 die Erbschaft minimiert. Nach der Erwachsenenadapzion gelten Steuersätze von 7 bis 30 %, allerdings mit einem Freibetrag von 205.000 Euro.
Steuerproblem Aktie
Im Erbschaftsfall gilt die Stichtagsregelung. Ein Depot im Werte von 100.000 Euro am Todestag entwickelt sich bis zum Erhalt des Erbscheins zum Steuerdeseaster. Wertverlust 80% also 20.000 Euro. Für die Erbschaftssteuer wird aber von 100.000 Euro ausgegangen. So kann sich ein erhaltenes Erbe schnell in Nichts auflösen !
Immobilien Erbschaft nach möglichem neuen Recht
Ein fiktiver Fall: Eine Witwe vererbt ihrer einzigen Tochter, die in Hamburg studiert, das Elternhaus im Grossraum München. Wenigstens hat es nur die geforderten 200 Quadratmeter Wohnfläche. Der Verkehrswert ( wer immer den auch schnell berechnen wird ) liegt auch glücklicherweise bei 600.000 Euro. Sonstiges Geldvermögen war keines vorhanden, das Haus war früher auch mal steuerfrei geerbt worden. Die Tochter erhält BaFöG und hat seinen ersten Wohnsitz pflichtgemäss in Hamburg.
Als Tochter gilt die Steuerklasse 1, bei einem Erbe von 600.000 Euro wäre sie um 200.000 Euro über dem Freibetrag und müsste Erbschaftssteuer bezahlen. Geld, das sie bei einer Bank aufnehmen müsste. Oder sie wählt die Option 10 Jahre bewohnen des Erbes, dieses hatte sie allerdings erst nach dem Studium in 5 Jahren angestrebt. Und nun, was tun ?
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Schon vom Rentenbezugsmitteilungsverfahren gehört ?
Der Staat, insbesondere das Finanzamt will endlich Klarheit über die Einkünfte der Rentner und Pensionäre ! Daher wird das Rentenbezugsmitteilungsverfahren den Ruheständler etwas aus der Ruhe bringen.
Schon im Vorfeld bekommen ja alle Bürger seid August 2008 ihre persönliche Steueridentifikationsnummer, auch so mancher Rentner oder Pensionär wird oder wurde schon von diesem Schreiben überrascht.
Seid Anfang 2005 ist das neue Alterseinkünftegesetz gültig. Dabei ist der steuerpflichtige Anteil an der gesetzlichen Rente recht deutlich gestiegen. Mit dem neuen Rentenbezugsmitteilungsverfahren kann der Staat sich nun einen Überblick verschaffen, welche unterschiedlichen Einkünfte, wie Rente, Betriebsrente, private Renten usw. bezogen werden.
Alle Institutionen, die eine Rente auszahlen, werden vom Gesetzgeber aufgefordert, einzeln alle Renten der Zulagenstelle für Altersvermögen ( ZfA ) inklusive der Steueridentifikationsnummer zu melden und das sogar rückwirkend bis zum Jahre 2005!
Die ZfA sammelt dies alles unter der gleichen Steueridentifikationsnummer und gibt dies über die einzelnen Bundesländer an die Finanzämter weiter. So sieht das Finanzamt, ob diese Bezüge angegeben wurden bei der jährlichen Steuererklärung.
Laut der deutschen Rentenversicherung beginnt für heutige Neurentner die Steuerpflicht bei 16.800 Euro, bei Ehepaaren gilt die doppelte Summe. Für Altrentner sind die Beträge etwas höher.
Also aufgepasst, eine Rente von 1000 Euro pro Monat und 500 Euro Mieteinnahmen, schnell noch nachträglich die Steuererklärung nachmachen !
Der Traum vieler Menschen ist das Auswandern
Immer wenn die kalte Jahreszeit kommt, dann träumt so mancher arbeitsmüde Deutsche oder so mancher Ruheständler vom Auswandern, auch vom Auswandern auf Zeit.
Innerhalb der Europäischen Union besteht Freizügigkeit, das bedeutet, dass jede/r hinziehen kann, wohin er will.
Neben Fragen des Immobilienerwerbs etc tauchen dann auch Fragen zur Krankenkasse oder Pflegeversicherung auf, denn da heisst es aufpassen!