Archiv für die Kategorie „Geldanlage“

Die Investmentklasse ETF oder Exchange Traded Funds

Für die ETFs wurde in Amerika um 1990 erst die Zulassung beantragt. Um 1993 wurde der erste erfolgreiche ETF an der American Stock Exchange gelistet und in 2000 startete der ETF-Handel in Deutschland. Um 2004 kamen dann die Gold-ETFs und die Immobilien-ETFs dazu und schon Ende 2007 gab es mehr als 250 ETFs, die man die Deutschland kaufen und verkaufen konnte.

 

Doch was sind ETFs überhaupt ?

Die ersten Fonds waren früher reine Indexfonds. Für diese Form der Geldanlage (Investmentfonds) ist aber ein Ausgabeaufschlag üblich. So kann ein Wertpapier mit einem sogenannten Agio von 5 % schnell statt dem Wert von 100 Euro 105 Euro kosten. Grund ist, dass das Verwalten dieser Investmentfonds Geld kostet.

ETFs können jederzeit an der Börse wie Aktien gehandelt werden, aber ohne diesen Ausgabeaufschlag. Dies macht den ETF für den Privatanleger daher interessanter. Für den Erwerb an der Börse schlagen so "nur" die Orderprovision und eventuell die Maklercourtage wie beim Aktienhandel zu.

 

Anlageklassen der ETFs

ETFs gibt es mittlerweile in vielen Anlageklassen, Aktien-ETFs, Rohstoff-ETFs hier momentan insbesondere den Gold ETF, Geldmarkt-ETFs, Anleihen-ETFs, Kreditderivate-ETFs usw.

Nicht zu verwechseln sind die ETFs mit den  ETCs !! ETCs sind Exchange Traded Commodities. Beide bilden den zugrundegelegten Index ab. Doch nun kommt das grosse Aber: ETCs sind keine Sondervermögen, sondern Schuldverschreibungen! ETFs tragen im Gegensatz dazu kein Bonitätsrisiko. Da heisst es aus der jüngeren Geschichte zu lernen, weil mit dem Bonitätsrisiko ist ja nicht zu spassen.

 

 Der ETF für den Privatanleger

Bei ETFs kann der Privatanleger auch schon mit kleineren Summen agieren. Je mehr bekannt wird, das die " alten" Indexzertifikate aufgrund der Schuldverschreibung auch das Bonitätsrisiko tragen, umso mehr wird auch der informierte Geldanleger mehr in ETFs umschichten. Gerade ETFs im Rahmen von Sparverträgen für die Altersvorsorge aber auch die Einmalanlage in ETF weiter durchsetzen.

 

Altbestände an Aktien und Anleihen aufgepasst

Bis Ende letzten Jahres gab es kein wichtigeres Thema wie die Abgeltungssteuer. Nun, seid Anfang Januar 2009 greift die Abgeltungssteuer direkt im Depot zu, einerseits die Dividenden oder Kupons, andererseits bei den Kursgewinnen. Wenigstens fällt dann die viele Schreibarbeit und Sortierarbeit für die Jahressteuererklärung weg !

Die Ausnahme sind aber die Altbestände an Aktien, also vor 2009 erworbene Wertpapiere. Zwar wird hier auch die Dividende durch die Abgeltungssteuer direkt geschmälert, aber für Kursgewinne ( nach der Haltefrist ) greift hier Abgeltungssteuer nicht.

Hier hilft aber nur eine saubere Trennung zwischen Altbeständen an Wertpapieren, denn sonst gilt first-in first out ! Daher empfiehlt auch der Bankenverband ein zweites Depot !

 

Für Neubestände an Aktien und Anleihen ein Zweitdepot

In ein zweites Depot, bei der selben Bank oder einer anderen neu eingerichtet, trennt dann ganz klar Alt- und Neubestände. So kann jeder Anleger jederzeit entscheiden, ob er lieber aus dem Depot der Neubestände 2009 beispielsweise Aktien verkaufen will, die unanhängig von der Haltedauer unter die Abgeltungssteuer fallen, oder ob er steuerfrei Kursgewinne aus den Altbestände Depot für sich sichert.

 

Depotkonten: jetzt kostenlos und unverbindlich vergleichen!  Der Tip für eine Bewertung, was bietet eine Depotbank im Vergleich !

 

Die Wahl des richtigen Girokontos

Welches Girokonto jemand zum ersten mal eröffnet hat, oft noch in der Schulzeit oder auch zu Beginn seines Berufslebens, dem bleibt der Deutsche oft sein Leben lang treu.

Doch ob das die richtige Wahl war, das lässt sich heutzutage im Internet ganz einfach überprüfen. Bei der eigenen Hausbank fallen da übers Jahr oft ganz schön Gebühren an, ist das im Internetzeitalter noch nötig ?

Reicht einem ein einziges Girokonto, oder will man seine Geschäftsvorfälle aufteilen ? Will ich das Girokonto auch online führen können ? Bekomme ich auf die Einlagen auf meinem Girokonto auch Zinsen, so wie bei einem Tagesgeldkonto ?

Testen Sie es doch einfach mal schnell online, ein Kurzer Überblick hat noch nie geschadet !

Fragen zum Online Depot

Wenn man sich die letzten Jahre so anschaut, dann haben die Onlinebroker sicherlich die Gebühren beim Handeln an der Börse mehr wie halbiert. Momentan ziehen auch immer mehr Banken ihre Gebühren nach unten.

Durchschnittlich kostet heute ein abgewickelter Auftrag über 3000 Euro beim Kauf oder Verkauf von Aktien etwa 13 Euro Gebühren. Wer schon länger handelt, der kann sich bei seiner Bank auch noch an 30 und mehr Euro erinnern.

Jede Gebühr knabbert an der Rendite. Anleger sollten sich wohl überlegen, wo sie ihr Depot führen lassen.

Obwohl es viele Informationen in Wirtschaftszeitungen, auch Kostenvergleiche, gibt, bald täglich finden sich neue Lockvogelangebote.

Wunsch an mein Depotkonto

Grundsätzlich muss ich mir vorher überlegen, was ich mit meinem Depot anstellen will. Bin ich ein Trader, will ich möglichst viele Orders abarbeiten lassen, oder mit ich mehr der ruhigere Typ, 2 bis 3 Orders im Monat oder gar im Quartal? Wie hoch ist der Umsatz pro Aktien Order ?

Kosten eines Online Depots

Die Kosten oder Gebühren eines Depots setzen sich aus den fixen und aus den variablen Kosten zusammen. Handle ich wenig, dann sind für mich die Fixkosten – wie die Depotgebühren - wichtiger als die variablen. Letztere sind die Orderkosten beispielsweise. Will ich häufiger an der Börse handeln, dann steigen die variablen Kosten in mein Blickfeld.

Versteckte Nebenkosten beim Online Depot

Ein kostenloses Girokonto oder tolle Zinsen auf dem jostenlosen Tagesgeldkonto als Zugabe lenken eventuell von den tatsächlichen Kosten ab! Tagesgeldkontobedingungen zählen nur für absolute Neukunden, die Höhe der Einlage ist begrenzt, eine zeitliche Befristung des Angebot liegt vor usw.

Broker locken eventuell mit geringen Grundgebühren bei der Order, verlangen aber zusätzlich Extragebühren für den Handel über die elektronische Plattform Xetra oder erheben Gebühren für den Handel auf dem Parkett.

Also aufgepasst auf die Nebenbedingungen im Kleingedruckten, die Konditionen in Ruhe prüfen, man bindet sich ja möglicherweise über ein paar Jahre oder mehr.

Schon mal Gedanken über ein Test Onlinedepot gemacht ? quasi ein Zweitdepot, ist im Rahmen der Abgeltungssteuer sowieso sinnvoll !

Zusätzliche Gedanken zum Onlinedepot

Kann ich kostengünstig Fonds kaufen, wieviele hat der Broker im Angebot. Kann ich auch an den ausländischen Börsenplätzen handeln ?  Kann ich einen Wertpapierkredit bekommen, wie hoch sind da die Konditionen. Gibt es besondere Sicherheitsmassnahmen, die mir beim Online Handeln weiterhelfen und mich schützen ? Wie gut ist die Beratung am Telefon oder die Onlineberatung ?

 

Privatier`s lieben …

Goldpreis in Euro
Silberpreis in Euro
Bücher und mehr…