Archiv für die Kategorie „Geld“

 

Traum von 5 Prozent Zinsen beim Tagesgeld dürften ausgeträumt sein

Anleger dürften bald die 2 Prozent Hürde beim Tagesgeld-Zins von unten sehen. Daher sollte der konservative Bankkunde, der bisher wegen der Nichtanlage in Aktien, Fonds oder Zertifikaten zu den Anlage Gewinnern zählte, die noch guten Zinsen auf das Festgeld nutzen und absichern. Dabei sollte man den Tagesgeldvergleich im Internet nutzen!

Warum sollte der Anleger die Garantie Angebote gerade jetzt mitnehmen ?

Die EZB hat die Leitzinsen in den letzten 6 Monaten um 2,25 Prozent auf nunmehr 2 Prozent gesenkt. Die Banken können sich also kurzfristig für diese 2 % Geld leihen. Momentan liegt der durchschnittliche Tagesgeld Zins noch gut darüber !

Es ist aber schon erschreckend für den zukünftigen Anleger, wenn man von dem Zinsertrag bei 2 % die derzeitige Inflationsrate von 0,9 Prozent und die Abgeltungssteuer abzieht, da liegt dann auf einmal die Rendite bei schlappen 0,5 Prozent. Aber eventuell besser, wie die möglichen Kursverluste bei der Aktienanlage.

Bei ausländischen Banken aber gründlich die Hinweise zur Einlagensicherung lesen ! Festgeldanlagen für 6 Monate oder 1 Jahr wären also für den Anleger, der sein Geld in den nächsten Monaten nicht braucht, eine mögliche Alternative, um die Zinsen zu sichern.

Übrigens, das Anlegen von einem Tagesgeldkonto, ob direkt bei einer Bank oder auch online ist schnell gemacht; und es lohnt sich obendrein. Nicht vergessen sollte man auch die Anmeldung des Sparerfreibetrags auf die zu erwartenden Zinseinnahmen.

Vergleichen Sie jetzt die günstigsten Tagesgeldangebote!  aktueller Vergleich, das zu Wissen, kann nicht schaden !

 

…oder das Spiel mit der Geldmenge

Ja, es ist ein großes Spiel, wie unsere Banken viel mehr aus dem realen Geld machen. Bisher hat es gut funktioniert, aber momentan kommt es gehörig ins Stolpern.

Einerseits gibt es das reale, das wirklich vorhandene Geld in Form von Geldmünzen und Geldscheinen und andererseits gibt es das vituelle Geld, mit dem die Bank aber auch jeder von uns, der ein Girokonto sein eigen nennt, arbeitet.

Wie kann es gehen, dass die Banken es schaffen, das reale Geld mehr als verdreifachen ? Wie hängt das alles zusammen, die Geldmenge, das entsprechende virtuelle Geld, der Wert der gehandelten Waren und der gehandelten Dienstleistungen, die ausgegebenen Kredite, die Sicherheitsreserven der Bank, die Zentralbank und der momentane Kollaps ?

Ich finde, das hat der WDR mit seiner Quarks-Redaktion wunderschön in einem Film dargestellt, das Spiel der Geldvermehrung. Vielleicht lässt sich so für jedermann das Spiel mit der Geldmenge leichter durchschauen, innerhalb von knapp 5 Minuten.

mein Video Tipp : Die wundersame Geldvermehrung

 

 

Gesetzliche Einlagensicherung für Sparer verbessert

Es muss ja auch einmal etwas Gutes für die normale Bevölkerung passieren. Bei einer Bankpleite sind die Gelder , wie der Bundesrat jetzt in Berlin zustimmte, ab Juli 2009 eindeutig besser geschützt.

Sparguthaben , Tagesgeld , Festgeld

Sparern mit Einlagen wie Sparguthaben, Tagesgeld und Festgeld werden von der gesetzlichen Einlagensicherung bei einer Bankenpleite bis zu einer Höhe von 50.000 Euro garantiert. Ab 2011 soll sogar eine Haftungsgrenze von 100.000 Euro gelten.

Was mich zum Nachdenken brachte, war einerseits die bisherige Entschädigungsgrenze von 20.000 Euro und vor allen Dingen, dass der Sparer noch ein Zehntel des Verlustes auch noch zu tragen hatte; wer hat das gewusst ? Was so alles im Kleingedruckten steht ! Aber auch dieser Selbstbehalt ist abgeschafft worden.

Ein weiterer Vorteil ist die Zeit, bis zum Juli 2009 konnte sich die Entschädigungseinrichtung bis zu 3 Monate Zeit lassen, zukünftig muss das Guthaben in spätestens 30 Tagen überwiesen werden.. auf eine neue Bank.

Unser Bundeskabinett sorgt sich um kranke Kreditinstitute

Nun sollen die angeschlagenen Kreditinstitute von ihren vergifteten Bilanzen gereinigt werden. Von der Bundesregierung wurde ein " Bad Bank Modell " beschlossen.

Warum brauchen kranke Kreditistitute so ein Bad Bank Modell ?

Im Laufe der Finanzkrise wird durch den Wertverlust dieser besonderen Papiere das Eigenkapital der Bank geringer. Von der Kernkapitalquote hängt aber ab, wieviel Kredit diese Bank überhaupt vergeben darf. Schlimmstenfalls kann bei zu geringer Kernkapitalquote die Bank geschlossen werden. So, wie es in Amerika schon einige Male passiert ist.

Wie funktioniert das Bad Bank Konzept ?

Die angeschlagene Bank gründet eine oder auch mehrere Zweckgesellchaften, die sogenannten Bad Banks. In diese werden die giftigen Wertpapiere ausgelagert. Im Gegenzug erhält die Bank von der Zweckgesellschaft staatlich garantierte Schuldverschreibungen. Richtig gelesen : staatlich garantierte Schuldverschreibungen ! Ein gelungener Bilanztrick. Ob man als Privatmann auch einmal eine Zweckgesellschaft gründen sollte ? Aber wer garantiert dann ?

Vorgehen beim Bilanztrick

Ein Geldinstitut hat 5 Milliarden Euro Schrottpapiere in seiner Bilanz. Zuerst muss die Bank davon 10 % abschreiben, dies drückt den Gewinn. Staatlich beauftragte Wirtschaftsprüfer ermitteln anschliessend den Fundamentalwert, das heisst, was dieses Papier am Ende seiner Laufzeit wert ist.

Liegt dieser Wert beispielsweise bei 2 Milliarden statt der 5 Milliarden abzüglich 10 % = 4,5 Milliarden, so muß die Bank die Differenz von 2,5 Milliarden über die nächsten 20 Jahre ansparen, was wieder zu Lasten der Aktionäre geht.

Sind die Papiere nach 20 Jahren mehr wert, geht der Gewinn zu den Aktionären. Liegt der tatsächliche Erlös geringer, dann haften die Altaktionäre.

Der Steuerzahler wäre also fürs erste geschützt. Gehen die Bad Banks allerdings pleite, dann kommen wegen der Staatsgarantie Milliardenlasten auf den Steuerzahler zu.

Zu guter Letzt !

Natürlich zahlt die Bank Gebühren für die Staatsgarantien. Das werden harte Jahre werden !

 

Sein Geld in Unternehmensanleihen anlegen, was ist zu beachten ?

Unternehmensanleihen, oder auch Corporate Bonds oder Corporates genannt, sind nichts anderes als Anleihen von Unternehmen aus Deutschland bzw. von internationalen Unternehmen. Gerade größere Unternehmen nutzen diese Form der Geldaufnahme über einen längeren Zeitraum oft lieber als den Gang zur Bank. So wird langfristig Kapital zur Unternehmensfinanzierung aufgenommen.

Da Unternehmensanleihen meist nicht beispielsweise durch Pfandbriefe besichert sind, muss man aber genauer hinsehen, wem man sein Geld anvertraut. Diese Aufgabe haben die Ratingagenturen übernommen, die die Bonität des Unternehmens prüfen. Ratingagenturen wie Standart & Poors bewerten also die Sicherheit für den Kapitalgeber, dass er seine Zinsen und auch sein Kapital wiedersieht. Beispielsweise das Rating AAA wäre eine top-Sicherheit.

Der Kurswert einer Anleihe

Der Kurswert jeglicher Anleihe, ob Unternehmensanleihe oder eine Euro-Anleihe an den Bund wird immer in Prozent vom Nennwert angegeben. Das bedeutet, dass bei 100 Prozent Kurswert der Kurswert auch dem Nennwert entspricht. Der Kurswert schwankt mit dem Marktzinsniveau.

Meist wird die Anleihe zu 100% ausgegeben und zu 100% zurückbezahlt, wenn alles optimal läuft.

Wenn das Zinsniveau genau dem Kuponzins entspricht, liegt die Anleihe bei 100% – ausser es ist mit der Firma hinter der Unternehmensanleihe. Sinkt das Zinsniveau beispielsweise etwas, so wird das Kursniveau über die 100% Marke steigen. Dabei wird auch die Restlaufzeit mitberücksichtigt.

Steigt das Marktzinsniveau, dann wird die Anleihekurs fallen. Ist der momentane Marktzins sehr niedrig, dann kann man bei längeren Laufzeiten einer Anleihe schon mit sinkenden Kurswerten rechnen müssen. Da wäre ein halten der Papiere bis zum Laufzeitende und einer Rückzahlung zu 100 % aus renditegesichtspunkten heraus der bessere Weg.

Rendite bei Unternehmensanleihen

Die Rendite wird direkt vom Rating beeinflusst. Der Emittent, also derjenige, der die Unternehmensanleihe plazieren will, braucht bei einem sehr geringen Bonitätsrisiko nicht so hohe Zinsen zu bezahlen. Prinzipiell ist es wie bei allen Anlagen, eine Diversifikation ist immer angesagt. Je höher das Ausfallrisiko ist, umso höher liegt der Zinssatz. Eine Anleihe über 1000 Euro und einem Zinssatz von 5 % wird jährlich der Zinsbetrag von 50 Euro ausgeschüttet.

Lebenslauf einer Unternehmensanleihe

Die Laufzeit, der Zinssatz und die Tilgung sind die harten Daten.  Beispielsweise die Roche Unternehmensanleihe  XS0415624716 hat eine Laufzeit bis zum 4.3.2021, einen Kupon, einen Zinssatz von 6,5 % . Wenn man dieses Papier sofort als Neuemission kaufen kann, dann liegt der Ausgabekurs bei 100 Prozent und dem Zinssatz 6,5 Prozent. Nach der Börseneinführung passen sich diese dann schnell dem allgemeinen Marktgeschehen an. So kann bei einem guten Rating wie beispielsweise bei der Roche Holdingsanleihe ( AA-) der Marktwert nach oben bewegen. Bei einem Wert von 109,56 liegt der Ausschüttungsbetrag aber immer noch bei dem Zinssatz 6,5 % aus 100 , so errechnet sich eine Rendite von 5,38 Prozent. Warum ? Zum Laufzeitende werden nur der ursprüngliche Anleihebetrag ( Nominalbetrag )zurückbezahlt.

Risiken einer Unternehmensanleihe

Das Unternehmen geht in Konkurs, die Anleihe kann nicht zurückbezahlt werde. Auch Kursausschläge sind bei dieser langfristigen Geldanlage zu bedenken. Wer komplett durchhält, bei dem spielt das eher eine geringere Rolle, denn Nominalbetrag der corporate bonds , der Kupon – Zinssatz, und die Laufzeit sind ja vorgegeben. Falls man allerdings unter der Zeit verkaufen muss, so würde man auch eine Kursschwankung nach unten verkraften müssen. Kursausschläge nach unten können von einem schlechteren Rating kommen, aber auch die allgemeine Wirtschaftslage, die momentanen Zinssätze ( Zinsänderungsrisiko und Kapitalmarktzinsniveau ), Inflationsängste, der Aktienmarkt, all dies kann seinen Einfluss auf den Wert von Unternehmensanleihen nehmen.

 

 

Steigende Kreditzinsen für die Verbraucher ?

Trotz Wirtschaftskrise sollen die Kreditzinsen steigen. Verständlich, dass dies ein normaler Verbraucher nicht mehr verstehen kann. Kein Wunder, dass das Vertrauen der Bankkunden in die Bank erheblich sinkt, wie in aktuellen Studien zu lesen ist. In einer Befragung 2008 sprachen noch 70 Prozent der Befragten den Banken nicht ihr grundsätzliches Vertrauen aus. Die selbe Befragung in 2009 waren es 87 Prozent. Ist das nicht erschreckend ?

Hohe Zinsen für Kredite

Anscheinend wollen sich die Banken über hohe Zinsen sanieren. Auf Anfragen von Verbraucherschützern sprechen die Bankenpressesprecher allerdings nur von Risikovorsorge wegen der Wirtschaftskrise und der momentanen Finanzkrise. Doch wie sieht die Realität aus ?

Zinsverlauf

Der Leitzins der Europäischen Zentralbank EZB wurde seid letztem Oktober von 4,25 Prozent mittlerweile auf 1 Prozent gesenkt. Der Gedanke war, dass sich die Banken so günstiger mit Geld versorgen können bei der EZB und so auch günstigere Kredite anbieten können, um die Wirtschaft wieder ans Laufen zu bringen. Die Gewinnspanne der Banken für mittlere Kreditzeiträume von 2-4 Jahren lagen damals bei ca. 4 Prozent. Dank der Zinssenkung der EZB hat sich die Gewinnspanne auf 8, erhöht. Immerhin haben die " verbraucherfreundlichen" Banken auf 1 Prozent dieser Spanne verzichtet, 7 Prozent müssen ja auch reichen. 7 Prozent statt in den Jahren davor 4 Prozent ! Für eine angemessene Risikovorsorge wären aber auch 1 Prozent ausreichen, wie von Finanzfachleuten errechnet wurde. Somit wären die Banken auch mit einer Spanne von 5 Prozent ausreichend bedient. Und der Vorteil für den Verbraucher wäre ein Ratenkredit mit 2 Jahren Laufzeit nicht für 8,25 Prozent sondern für runde 6 Prozent.

Aber damit so etwas passiert, muss noch viel Wasser den Rhein hinunterlaufen. Oder fehlt etwa ein Machtwort aus der Politik, so wie es momentan Präsident Obama, der ein Gesetz gegen die extremen Praktiken der Kreditkarten Branche durchdrücken will !

 

Wie lange der Verbraucher sich das gefallen

Kurzarbeitergeld und seine steuerlichen Folgen planen

Dank der momentanen Wirtschaftskrise trifft es so manchen Arbeitnehmer hart, seine Firma schickt ihn in die Kurzarbeit. Einerseits kann er diese " freie Zeit " für sich selbst nutzen, aber das monatliche Einkommen ist auch eingeschränkt, die Zukunftsgedanken nicht die besten, so wird diese " Freizeit " nicht immer nur zum reinen Vergnügen.

Den finanziellen Absturz bei Kurzarbeit federt in Deutschland die soziale Marktwirtschaft doch etwas ab. Eine durchschnittlich verdienende Familie mit Kindern kann die netto entstehende Lücke immerhin zu 2/3, der Kinderlose bis zu 60 Prozent füllen mit dem Kurzarbeitergeld. Wenn die Firma noch etwas dazulegt, dann kann diese momentane Belastung so einigermassen überstanden werden.

Finanzamt droht aber 2010 mit einer Steuernachzahlung

Steuerfrei ist das ausbezahlte Kurzarbeitergeld nicht so richtig. Die staatliche Hilfe läuft in den Progressionsvorbehalt. Als Lohnersatzleistung wird das normale Einkommen in diesem Jahr erhöht. Dies kann zu einem höheren Steuersatz führen.

Beispielsweise ein kinderloser Single mit einem Gehalt von brutto 3500 Euro und einem Kirchensteuersatz von 8 % mit einem halben Jahr Kurzarbeit zu 50 % muss rund 120 Euro zurücklegen.

Übrigens müssen alle Empfänger von Lohnersatzleistungen, wie dem Kurzarbeitergeld, eine Steuererklärung abgeben. Da hilft die in der Politik diskutierte Nichtabgabe der Steuererklärung und dem Bonus von 300 Euro nichts, leider !

 

 

Milliarden-Betrüger Madoff : Schuld ja, Leid ja, Scham ja !

 

Früher gab es das Unwort des Jahres, heute hat Bernhard Madoff das Wort des Jahres erfunden, damit wird er unsterblich in die Geschichte eingehen !

Ich bekenne mich schuldig. Es tut mir sehr leid. Ich schäme mich.

Ein historischer Moment, Madoff wird als der größte Betrüger der bisherigen Finanzgeschichte eingehen. Wertpapierbetrug, Urkundenfälschung, Geldwäsche, Computerbetrug, Meineid sind einige der Straftaten.

65 Milliarden US-Dollar soll Madoff veruntreut haben, mit einem genialen aber auch bekannten Schneeballsystem. Auf Madoff konzentrieren sich jetzt mit aller Macht für die Amerikaner und die Welt das Gesicht von Verantwortungslosigkeit und Gier.

Doch wer ist Madoff ?

Ein amerikanischer Tellerwäschertraum aus dem damals armseligen Lower Eastside Manhattans. Nach dem Jurastudium ohne Abschluss jobbte er alsRettungsschwimmer, als Installateur usw., und 1960 hatte er sich 5000 US-Dollar zusammengespart, die er gleich als Startkapital für seine Firma : Bernhard L. Madoff Investments Securities steckte.

Aktienhandel mit weniger Gebühren als die Konkurrenz führten dazu, dass Madoff schnell der Größte an der Wall Street wurde.

Nun wird die zweite Firma, spezialisiert auf Vermögensverwaltung, gegründet. Ein Self made Millionär war geschaffen.

Er setzte schon sehr frühzeitig auf den Computer. Bereits in den 80er Jahren liefen deshalb bis zu 15 Prozent aller Börsengeschäfte an der New Yorker Börse über ihn. Welch ein Insiderwissen !

Rezession verführte wohl zum Betrug

Um weiter in der Oberliga mitzuspielen, erfand Madoff sein Schneeballsystem, das ihn dann nie mehr wieder losließ. So wechselten im Laufe der Jahre insgesamt 170 Milliarden Dollar über ihn seinen Besitzer.

Madoff `s Credo

Investiere in sichere Standartwerte und sichere das ganze Portfolio mit Derivaten gegen Kurseinbrüche ab ! So einfach kann es sein !

Nur, es gab überhaupt keinerlei nachweisbaren Geschäfte dieser Art im Konkreten die letzten Jahre. Alles nur virtuell erstellt, aber das äüßerst professionell ! Neue Kunden bezahlten die Erträge der alten Anteilseigner !

Das bekannte Ende einer " tadellosen Bilanz fairer Geschäfte und hohen ethischen Maßstäben " kam dann Ende 2008, als viele Anleger ihr Erspartes, ihr Geld, nicht nur vituell als Computerausdruck zurückhaben wollten, zuviele auf einmal !

Für viele Anteilseigner ein Ende des Lebens als Privatier ?

 

 

 

Neuauflage der Hitliste der Milliardäre von FORBES

 

Das US-Magazin Forbes hat wieder einmal die Milliardäre dieser Welt gelistet. Trotz der Bankenkrise und wohl auch Wirtschaftskrise und Finanzkrise  gibt es noch ein paar Milliardäre, auch wenn es etwas weniger sind, wie das Jahr zuvor mit 1125 an der Zahl. Momentan sind es nur noch 793 mit einem Gesamtvermögen von 2,4 Billionen US-Dollar gegenüber 4,4 Billionen im Vorjahr, ja, alle mussten etwas bluten.

Der jüngste Milliardär kommt aus Deutschland, der 23 Jahre alte Fürst Albert von Thurn und Taxis hat immerhin 2,1 Milliarden auf der hohen Kante.

Bill Gates, der Micosoft-Gründer, hat wieder nach einem Jahr Abstinenz die Top 1 Position inne mit einem Vermögen von 40 Milliarden US-Dollar, also ca. 31 Milliarden Euro.

Dicht gefolgt von Warren Buffet mit 37 Milliarden Dollar. Buffet hat 25 Milliarden in der Finanzkrise verloren und Gates wohl nur 18 Milliarden.

Der Mexikaner Carlos Slim ist der dritte im Bunde, obwohl er 25 Milliarden Verlust verbuchen muss, hat er immer noch 35 Milliarden als Eigentum.

Der reichste Europäer ist der Schwede Ingvar Kamprad, der Gründer von Ikea, mit 22 Milliarden Familienvermögen.

 

 

 

Finanzkrise erfordert TÜV für Geldprodukte

Ach, wie wahr ! Viele Anleger fürchten täglich um ihr Erspartes. Für viele von ihnen – nicht nur für die direkten Aktien Besitzer oder Fonds Inhaber – werden sich noch die Augen reiben müssen, gerade bei den vielen Fonds geführten Lebensversicherungen oder Direktversicherungen auf Aktien Basis.

Der SPD-Vorsitzende Müntefering fordert eine Art TÜV für Geldprodukte.

Warum sollen nur Lebensmittel mit Pflichthinweisen wie Mindesthaltbarkeit usw. versehen sein. Der künftige Anleger – falls er denn noch Geld übrig haben wird – sollte so auch auf einen Blick das Risiko der Geldanlage sehen können.

Warum diese Einsicht erst jetzt, oder warum diese Einsicht gerade jetzt ?

 

 

 

Hat die Bankenkrise den Mittelstand erreicht ?

Der Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, soll von den Banken immer weniger Kredite zur Verfügung erhalten. Die Banken kontrollieren die Kreditvergabe strenger.

Ausserdem werden langfristige Kredite immer teurer. Wobei das natürlich normal ist, wenn mit höheren Konjukturrisiken auch höhere Zinsen verlangt werden.

Die kräftigen Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank sollten da ja dagegen angehen. Aber die Stimmung ist schlecht.

Gerade für kleine Betriebe und Kleinstbetrieben ist daher der Gang zur Bank nicht immer sehr erfolgsversprechend.

Da wundert es einen nicht, dass ein ganz anderes Geschäftsmodell entstanden ist. Die online Vermittlung von Krediten, bei denen man den Kreditgeber und den Kreditnehmer gegenseitig vermittelt. So kann auch der Privatmann in einem gewissen Rahmen Geld verleihen ! So können beide, der Kreditnehmer und der Kreditgeber auf ihre Kosten kommen.

So kann der Privatmann oder die Privatfrau oder ein Unternehmen Kredit bekommen

Bei diesen Vermittlern wird auch viel auf die Sicherheit geschaut. SCHUFA Score Abfragen, Arvato Infoscore (AIS), Creditreform (CEG), Identitätsprüfung usw. sind oft hinterlegt von Kreditnehmern.  Auf jedenfall ist es interessant, sich die einzelnen online Kreditprojekte anzusehen.

Anlagemöglichkeiten bei Kreditprojekten gibt es schon ab 50 Euro. Gerade die Risikostreuung ist hier schnell und einfach zu praktizieren.

 

oder

 

smava.de - Kredite von Mensch zu Mensch

 

 

Gute Frage, Abgabepflicht von Krankenkassenbeiträge bei Direktversicherungen ?

Das ist für viele Pflichtversicherte bei der Krankenkasse eine unerwartete und böse Überraschung ! Da konnte man bei der sogenannten Gehaltsumwandlung oder Direktversicherung schön über die Jahre ein klein wenig Steuern sparen. So können derzeit im Jahre 2009 bis zu 2592 Euro brutto für netto in die bitter nötige Zusatzrente fliessen steuerbefreit und ohne Sozialabgaben

Von der Besteuerung bei der Auszahlung, das ist mittlerweile den meisten bekannt. Neuverträge ab 2005, da sind die Rentenleistungen oder die Kapitalauszahlungen voll steuerpflichtig. Dies gilt ja auch für die Riesterrente oder die Rüruprente.

Pflichtversicherte müssen aber auch zusätzlich den vollen Satz der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung abführen !

Bislang sind hier nur die privat Krankenversicherten ausgenommen. Möglicherweise für den einen oder anderen mal nach den Kosten für eine Privatkrankenversicherung zu schauen. Diese Auskunft geht auch ohne Kosten und ist unverbindlich !

 

Bei einer Auszahlung von einer Lebensversicherung über 80.000 Euro wären bei den derzeitigen Beitragsätzen von 14,9 Prozent fast 12.000 Euro an die Krankenkasse und 1.500 Euro an die Pflegeversicherung zu zahlen. Ein Tip! diese Zahlungen lassen sich auch auf 10 Jahre verteilen. Aber es bleiben immer noch erstaunliche 112,50 Euro pro Monat. Und was kostet eine Private Krankenkasse im Monat ?

 

 

 

Wie ist das nun mit der Staatsverschuldung in Deutschland ?

Seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland hat die öffentliche Hand Schulden aufgenommen. Umschrieben nennt sich das Nettokreditaufnahme. Und so wuchs der Schuldenberg von Jahr zu Jahr und das mit immer schnelleren Steigerungen. Müßte der Staat diese Schulden derzeit abbauen und könnte er dafür jährlich 10 Milliarden erübrigen, so würde der Schuldenabbau circa 150 Jahre dauern. Da sind also mehrere Generationen gefragt ! ( oder besser ungefragt ? )

Die Neuverschuldungen des Staates

Sieht man sich den zeitlichen Ablauf der jährlichen Neuverschuldung Deutschlands an, so stechen insbesondere die Jahre um 1970 hervor. Hier kam es nahezu zu einer Verzehnfachung ( ! ) der Staatsschulden. Wir erinnern uns an die Ölkrise, aber auch an die phänominalen Lohn- und Gehaltssprünge. Wobei hier sich auch das Finanzamt entsprechend bedienen konnte. Die scheinbar geringere Neuverschuldung um das Jahr 2000 liegt im  massiven Verkauf des sogenannten Tafelsilbers des Bundes begründet. Man denke nur an den Erlös für die Mobilfunk Lizenzen !

Zusammensetzung des Schuldenberges

Zusammengefasst kann man die Schulden zwischen Bund, Bundesländern und Gemeinden aufteilen in das Verhältnis 65 : 30 : 5     .

Wer leiht dem Staat das Geld für seine Schulden ?

Größtenteils wir, die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands in Form von Bundesanleihen und vergleichbaren Papieren. Man spricht von einer 60 Prozent Finanzierung durch die Einwohner Deutschlands.

Und dann kommen noch die Sparkassen und die anderen Banken. Der Staat hat die höchste Kreditwürdigkeit, und derzeit hat die Bundesrepublik auch damit das höchstmögliche Rating.

Da ein arbeitendes Staatsvolk und Staatsgebiet nicht einfach verschwinden kann, geht man davon aus, dass so ein Gebilde nicht " pleite " gehen kann.

Doch was passiert, wenn ein Staat nur noch zum Bedienen der Schulden Geld erwirtschaftet, aber für seine Staatsdiener kein Geld mehr für Löhne und Pensionen hat oder für Strassenbau und Bildungseinrichtungen keine Finanziermöglickeiten ? Dieses Szenario trägt den Begriff Haushaltsnotstand.

 

 

 

Ist das neue Erbrecht gerechter und durchschaubar für Betroffene ?

Das neue Erbrecht soll nun zum 01.01.2009 in Kraft treten falls das Gesetzgebungsverfahren bis dahin überhaupt abgeschlossen werden kann. Die neuen Eckdaten des Erbrechts wurden vom Erbrechtsforum gut zudammengestellt.

In einer interessanten Diskussionsrunde beim Bayrischen Rundfunk  (BR2) wurden viele Fragen an den Leiter des Forums Erbrecht gestellt. Dabei traten immer mehr Fallstricke und auch Ungereimtheiten zutage. Ist so ein Erbrecht überhaupt noch für den Bürger oder den Unternehmer zu verstehen ?

Österreich ging da einen sicherlich auch finanziell für den Staat vernünftigeren Weg. Weg mit der Erbschaftssteuer ! Alleine der Aufwand, im neuen Erbschaftsrecht die 10 jährige Bewohnungspflicht einer geerbten Immobilie, dies zu kontrollieren, da müssen schon viele Staatsdiener bezahlt werden.

Adoptieren spart Erbschaftsteuer

In neuen Erbrecht sind sogenannte Erben "hinterer" Klassen die Neffen und Nichten. Wer hier von seiner Tante oder seinem Onkel erbt, dem wird nur ein Freibetrag von 10.300 Euro gegeben. Hier wird mit Steuersätzen zwischen 12 und 40 die Erbschaft minimiert. Nach der Erwachsenenadapzion gelten Steuersätze von 7 bis 30 %, allerdings mit einem Freibetrag von 205.000 Euro.

Steuerproblem Aktie

Im Erbschaftsfall gilt die Stichtagsregelung. Ein Depot im Werte von 100.000 Euro am Todestag entwickelt sich bis zum Erhalt des Erbscheins zum Steuerdeseaster. Wertverlust 80% also 20.000 Euro. Für die Erbschaftssteuer wird aber von 100.000 Euro ausgegangen. So kann sich ein erhaltenes Erbe schnell in Nichts auflösen !

Immobilien Erbschaft nach möglichem neuen Recht

Ein fiktiver Fall: Eine Witwe vererbt ihrer einzigen Tochter, die in Hamburg studiert, das Elternhaus im Grossraum München. Wenigstens hat es nur die geforderten 200 Quadratmeter Wohnfläche. Der Verkehrswert ( wer immer den auch schnell berechnen wird ) liegt auch glücklicherweise bei 600.000 Euro. Sonstiges Geldvermögen war keines vorhanden, das Haus war früher auch mal steuerfrei geerbt worden. Die Tochter erhält BaFöG und hat seinen ersten Wohnsitz pflichtgemäss in Hamburg.

Als Tochter gilt die Steuerklasse 1, bei einem Erbe von 600.000 Euro wäre sie um 200.000 Euro über dem Freibetrag und müsste Erbschaftssteuer bezahlen. Geld, das sie bei einer Bank aufnehmen müsste. Oder sie wählt die Option 10 Jahre bewohnen des Erbes, dieses hatte sie allerdings erst nach dem Studium in 5 Jahren angestrebt. Und nun, was tun ?

 

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Das Spiel mit Aktien auf höchstem Niveau

Comic zur Boersenkomik

Herzlichen Dank an Personaler Online für diesen so treffenden Comic. Hier findet man das Spiel mit den Aktien auf höchstem Niveau. Wieviele unbedarfte Leser von Börsenbriefen, Aktienberatungsmailings oder verschiedener Finanzblogs konnten nicht hinter die Kulisse blicken und müssen jetzt direkt oder indirekt, wenn der Steuerzahler für die derzeitige Finanzmisere mit Stützungszahlungen bei Banken usw. einspringt, bluten.

Aber Gewinner muss es ja auch versteckt irgendwo geben, denen eine Rezession oder auch eine Rezessionsangst weiterhilft.

 

 

Geldvermögen der Bürger Deutschlands

Bei diesen Summen wird es einem schwindelig! Ende 2007 hatten die Deutschen die Rekordsumme an Geldvermögen von 4,56 Billionen besessen. 4,56 Billionen Anlagewert auf Girokonten, in Rentenpapieren und in Aktiendepots. Zehn Jahre früher waren es 2,96 Billionen, o.k. noch 10 Jahre Inflationsrate abgezogen, aber immerhin!

Allerdings müssen von diesem Geldwert noch die Schulden abgezogen werden, so kommen wir auf das Nettovermögen der Bundesbürger von noch 3 Billionen, denn da waren noch Schulden in Höhe von 1,55 Billionen. Der Nettowert vor 10 Jahren lag noch bei 1,67 Billionen.

Durchschnittlich hatte Ende 2007 jeder deutsche Haushalt 114 600 Euro Vermögen und 38.800 Euro Schulden, somit lag das Nettovermögen bei 75 800 Euro. Die Sparquote stieg 2007 deutlich an von 10,5 Prozent auf 10,9 Prozent des verfügbaren Einkommens.

Aber der Durchschnitt sagt nicht alles. Interessant sind die " Armut und Reichtum " Berichte der Agenda21 und deren Deutung!

 

 

Die Wahl des richtigen Girokontos

Welches Girokonto jemand zum ersten mal eröffnet hat, oft noch in der Schulzeit oder auch zu Beginn seines Berufslebens, dem bleibt der Deutsche oft sein Leben lang treu.

Doch ob das die richtige Wahl war, das lässt sich heutzutage im Internet ganz einfach überprüfen. Bei der eigenen Hausbank fallen da übers Jahr oft ganz schön Gebühren an, ist das im Internetzeitalter noch nötig ?

Reicht einem ein einziges Girokonto, oder will man seine Geschäftsvorfälle aufteilen ? Will ich das Girokonto auch online führen können ? Bekomme ich auf die Einlagen auf meinem Girokonto auch Zinsen, so wie bei einem Tagesgeldkonto ?

Testen Sie es doch einfach mal schnell online, ein Kurzer Überblick hat noch nie geschadet !

Fragen zum Online Depot

Wenn man sich die letzten Jahre so anschaut, dann haben die Onlinebroker sicherlich die Gebühren beim Handeln an der Börse mehr wie halbiert. Momentan ziehen auch immer mehr Banken ihre Gebühren nach unten.

Durchschnittlich kostet heute ein abgewickelter Auftrag über 3000 Euro beim Kauf oder Verkauf von Aktien etwa 13 Euro Gebühren. Wer schon länger handelt, der kann sich bei seiner Bank auch noch an 30 und mehr Euro erinnern.

Jede Gebühr knabbert an der Rendite. Anleger sollten sich wohl überlegen, wo sie ihr Depot führen lassen.

Obwohl es viele Informationen in Wirtschaftszeitungen, auch Kostenvergleiche, gibt, bald täglich finden sich neue Lockvogelangebote.

Wunsch an mein Depotkonto

Grundsätzlich muss ich mir vorher überlegen, was ich mit meinem Depot anstellen will. Bin ich ein Trader, will ich möglichst viele Orders abarbeiten lassen, oder mit ich mehr der ruhigere Typ, 2 bis 3 Orders im Monat oder gar im Quartal? Wie hoch ist der Umsatz pro Aktien Order ?

Kosten eines Online Depots

Die Kosten oder Gebühren eines Depots setzen sich aus den fixen und aus den variablen Kosten zusammen. Handle ich wenig, dann sind für mich die Fixkosten – wie die Depotgebühren - wichtiger als die variablen. Letztere sind die Orderkosten beispielsweise. Will ich häufiger an der Börse handeln, dann steigen die variablen Kosten in mein Blickfeld.

Versteckte Nebenkosten beim Online Depot

Ein kostenloses Girokonto oder tolle Zinsen auf dem jostenlosen Tagesgeldkonto als Zugabe lenken eventuell von den tatsächlichen Kosten ab! Tagesgeldkontobedingungen zählen nur für absolute Neukunden, die Höhe der Einlage ist begrenzt, eine zeitliche Befristung des Angebot liegt vor usw.

Broker locken eventuell mit geringen Grundgebühren bei der Order, verlangen aber zusätzlich Extragebühren für den Handel über die elektronische Plattform Xetra oder erheben Gebühren für den Handel auf dem Parkett.

Also aufgepasst auf die Nebenbedingungen im Kleingedruckten, die Konditionen in Ruhe prüfen, man bindet sich ja möglicherweise über ein paar Jahre oder mehr.

Schon mal Gedanken über ein Test Onlinedepot gemacht ? quasi ein Zweitdepot, ist im Rahmen der Abgeltungssteuer sowieso sinnvoll !

Zusätzliche Gedanken zum Onlinedepot

Kann ich kostengünstig Fonds kaufen, wieviele hat der Broker im Angebot. Kann ich auch an den ausländischen Börsenplätzen handeln ?  Kann ich einen Wertpapierkredit bekommen, wie hoch sind da die Konditionen. Gibt es besondere Sicherheitsmassnahmen, die mir beim Online Handeln weiterhelfen und mich schützen ? Wie gut ist die Beratung am Telefon oder die Onlineberatung ?

 

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