Privatier

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Erben

In Deutschland werden jährlich mehrere Billionen vererbt. Natürlich will auch der Fiskus seinen Anteil. Das Erbrecht ist recht kompliziert in Deutschland sodaß häufig ein erfahrener Erbrechts-Anwalt bei höheren Erbschaften lohnt.

Das neue Erbrecht – neue Gerechtigkeit Erbschaftsteuerreform ?

 

Ist das neue Erbrecht gerechter und durchschaubar für Betroffene ?

Das neue Erbrecht soll nun zum 01.01.2009 in Kraft treten falls das Gesetzgebungsverfahren bis dahin überhaupt abgeschlossen werden kann. Die neuen Eckdaten des Erbrechts wurden vom Erbrechtsforum.de gut zudammengestellt.

In einer interessanten Diskussionsrunde beim Bayrischen Rundfunk  (BR2) wurden viele Fragen an den Leiter des Forums Erbrecht gestellt. Dabei traten immer mehr Fallstricke und auch Ungereimtheiten zutage. Ist so ein Erbrecht überhaupt noch für den Bürger oder den Unternehmer zu verstehen ?

Österreich ging da einen sicherlich auch finanziell für den Staat vernünftigeren Weg. Weg mit der Erbschaftssteuer ! Alleine der Aufwand, im neuen Erbschaftsrecht die 10 jährige Bewohnungspflicht einer geerbten Immobilie, dies zu kontrollieren, da müssen schon viele Staatsdiener bezahlt werden.

Adoptieren spart Erbschaftsteuer

In neuen Erbrecht sind sogenannte Erben "hinterer" Klassen die Neffen und Nichten. Wer hier von seiner Tante oder seinem Onkel erbt, dem wird nur ein Freibetrag von 10.300 Euro gegeben. Hier wird mit Steuersätzen zwischen 12 und 40 die Erbschaft minimiert. Nach der Erwachsenenadapzion gelten Steuersätze von 7 bis 30 %, allerdings mit einem Freibetrag von 205.000 Euro.

Steuerproblem Aktie

Im Erbschaftsfall gilt die Stichtagsregelung. Ein Depot im Werte von 100.000 Euro am Todestag entwickelt sich bis zum Erhalt des Erbscheins zum Steuerdeseaster. Wertverlust 80% also 20.000 Euro. Für die Erbschaftssteuer wird aber von 100.000 Euro ausgegangen. So kann sich ein erhaltenes Erbe schnell in Nichts auflösen !

Immobilien Erbschaft nach möglichem neuen Recht

Ein fiktiver Fall: Eine Witwe vererbt ihrer einzigen Tochter, die in Hamburg studiert, das Elternhaus im Grossraum München. Wenigstens hat es nur die geforderten 200 Quadratmeter Wohnfläche. Der Verkehrswert ( wer immer den auch schnell berechnen wird ) liegt auch glücklicherweise bei 600.000 Euro. Sonstiges Geldvermögen war keines vorhanden, das Haus war früher auch mal steuerfrei geerbt worden. Die Tochter erhält BaFöG und hat seinen ersten Wohnsitz pflichtgemäss in Hamburg.

Als Tochter gilt die Steuerklasse 1, bei einem Erbe von 600.000 Euro wäre sie um 200.000 Euro über dem Freibetrag und müsste Erbschaftssteuer bezahlen. Geld, das sie bei einer Bank aufnehmen müsste. Oder sie wählt die Option 10 Jahre bewohnen des Erbes, dieses hatte sie allerdings erst nach dem Studium in 5 Jahren angestrebt. Und nun, was tun ?

 

 

 

 

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